Dass viele Webseiten neugierig sind und das eigene Surfverhalten protokollieren, ist bekannt. Doch was genau wird da eigentlich gesammelt? Das verrät die Firefox-Erweiterung „Ghostery“. Erstaunlich, was da alles zusammenkommt.
Wer mit Firefox im Web unterwegs ist, bekommt dieser Tage einen Hinweis: Die neue Version 5 ist da – sie kann gleich aus Firefox heraus geladen und installiert werden. Allzu viele Neuheiten gibt es nicht – trotzdem haben die Entwickler ihrem Browser eine neue Generationsnummer verpasst. Da steckt System dahinter.
In der Tab-Leiste machen sich Registerkarten ganz schön breit. Können sie auch ruhig, solange nur wenige Tabs geöffnet sind. Werden es mehr, wird’s eng. Und von den Seitentiteln ist kaum noch etwas zu erkennen. Um Platz zu gewinnen, gibt es seit Firefox 4 die App-Tabs. Damit werden ausgewählte Tabs auf Icongröße verkleinert. Und machen wieder Platz für die anderen Registerkarten.
Beim Surfen im Web stößt man bei immer mehr Seiten auf den „Gefällt mir“-Button. Doch nicht jeder ist bei Facebook angemeldet oder möchte die Gefällt-mir-Funktion nutzen. Wer von den „Like“-Buttons die Nase voll hat, kann sie mit einem Firefox-Add-On von allen Webseiten verschwinden lassen.
Dank Tabs und Registerkarten reicht ein Browser, um auf mehreren Seiten gleichzeitig zu surfen. Die Anzahl der geöffneten Tabs ist unbegrenzt. Irgendwann wird es aber unübersichtlich, und man möchte nur noch einen einzigen Tab geöffnet haben. Dazu müssen nicht erst mühsam alle anderen Tabs geschlossen werden. Alle nicht aktiven Tabs lassen sich beim Firefox und Internet Explorer mit zwei Mausklick schließen.
Seit der Version 4 gibt es außer den Vor-, Zurück- und Home-Buttons keine Schaltflächen mehr. Wem das zu spartanisch ist, kann die Schaltflächen für häufig benutzte Befehle nachrüsten. Zum Beispiel den Button zum Drucken.
Seit der Version 4 verwendet der Firefox-Browser die Hardwarebeschleunigung, um Webseiten noch schneller aufzubauen. Dabei übernimmt die GPU der Grafikkarte einen Teil der Rechenarbeit. Nachteil der Variante: Auf einigen Rechnern erscheinen die Schriften plötzlich verschwommen.
Fast alle Webseiten setzen sogenannte Tracking-Cookies ein, um Informationen über die besuchten Seiten zu sammeln. Werbetreibende können dann gezielt Werbung schalten, die speziell auf die eigenen Interessen abgestimmt ist. Der Trackingschutz im Firefox 4 macht Schluss damit.