Stiftung Warentest kritisiert Schutz-Programme – und die Hersteller kritisieren die Stiftung Warentest
Vergangene Woche hat die Stiftung Warentest für einigen Wirbel gesorgt: Von vierzehn kostenpflichtigen und vier kostenlosen Schutzprogrammen, die Computerbenutzer vor Viren, Würmern und Trojanern schützen sollen, haben gerade mal zwei das Testurteil „gut“ bekommen. Die meisten Programme wurden von den Testern abgewatscht – zu geringe Erkennungsrate.
Laut Stiftung Warentest taugen viele Viren-Schutz-Programme nicht viel
Mit der Sorge vor Gefahren aus dem Web lässt sich gutes Geld verdienen. Eine komplette Industrie lebt bestens davon: Sie bieten Virenschutzprogramme und andere Software an, die vor den Gefahren schützen sollen. Klingt gut – aber viele Programme taugen nicht viel. Zu diesem Urteil kam zumindest die Stiftung Warentest.
Viren-Schutz, der allzu oft keiner ist
Virenschutz und Firewall gehören heute für die meisten Computerbenutzer zur Grundausrüstung. Aus gutem Grund, schließlich lauern im Internet durchaus Gefahren. Die Stiftung Warentest hat deshalb aktuelle Schutzprogramme und Firewalls unter die Lupe genommen, vier kostenlose und 14 kostenpflichtige. Die nüchterne Bilanz: Einige davon versagen kläglich.
Viren, Würmer und Trojaner kommen verstärkt über den USB-Stick
Jahrelang kamen Viren, Würmer und Trojaner vor allem übers Internet zu uns auf den PC. Versteckt in E-Mail-Anhängen, in Dateien, die wir aus dem Netz laden – oder sogar in ganz seriös aussehenden Webseiten. Doch in den letzten Wochen erkennen die Fachleute einen neuen Trend: Viele Viren und Würmer sind so programmiert, dass sie sich aufgesteckte USB-Sticks vorknöpfen – und versuchen, dort Tritt zu fassen und sich zu verstecken. Um dann, sobald sie auf einen neuen PC gesteckt werden, dort Unheil anzurichten.
Kostenloser Virenschutz
Viren, Würmer, Trojaner: Kaum eine Woche, in der nicht jede Menge neuer Bedrohungen aus dem Netz bekannt würden. PC-Benutzer sollten ihre Rechner daher schützen. Vor allem für Windows-PC bietet der Handel jede Menge geeigneter Schutzprogramme an, viele versprechen Rundumschutz auf Knopfdruck. Doch solche Komplettpakete kosten natürlich. Die kostenlosen Alternativen werden immer besser.
Kostenloser Virenschutz
Wer regelmäßig online geht, sollte einen Virenschutz verwenden. Ein Anti-Viren-Programm wehrt bekannte Viren, Würmer und Trojaner ab. Dazu werden regelmäßig Festplatte und Arbeitsspeicher untersucht, ebenso herunter geladene Dateien. Ein guter Virenschutz muss nichts kosten, selbst Microsoft bietet mittlerweile einen an.
Microsoft Security Essentials: Solider Virenschutz zum Nulltarif
Windows-Rechner sind bekanntlich besonders anfällig für Angriffe jeder Art aus dem Netz, ob nun Viren, Würmer, Trojaner, Rootkits oder andere Angriffsmethoden. Deshalb sollte auf jedem Windows-Rechner ein Schutzprogramm installiert sein. Jetzt hat Microsoft mit Microsoft Security Essentials ein eigenes Schutzprogramm herausgebracht – zum Nulltarif.