Oft arbeitet man lange Zeit an einem Text, bis er wirklich gut klingt. Gefällt ein Satz dann doch nicht, sondern die bereits gelöschte vorherige Version war besser, kann man diese ja – dank der Rückgängig-Funktion – wieder aus der Versenkung holen. In OpenOffice Writer kann man allerdings standardmäßig nur eine begrenzte Anzahl Schritte widerrufen. Wer mag, kann diesen Puffer vergrößern.
Wer bei einem umfangreichen OpenOffice-Dokument die eingebetteten Fotos als separate Bilddateien speichern möchte, hat viel zu tun. Normalerweise muss dazu jedes Foto einzeln markiert und mit dem Befehl „Grafik speichern“ als Bild abgelegt werden. Dabei kommt man viel leichter an die Bilddateien ran.
Zum Unterstreichen von Textpassagen gibt es eine eigene Schaltfläche. Der zu unterstreichende Text muss vorher allerdings markiert sein. Wer ganze Zeilen unterstreichen möchte, kann mit einem Trick aufs Markieren verzichten.
Einige Automatik-Funktionen von OpenOffice Writer können einen auf die Palme bringen. Zum Beispiel bei eingefügten Tabellen. Zahlengruppen wie 4-4 wandelt das Textprogramm automatisch in das Datum „04.04.09“ um. Zum Glück lässt sich die Automatik abstellen.
Wenn gemeinsam an OpenOffice-Dokumenten gearbeitet wird, müssen Entwürfe und erste Version oft kommentiert werden. Änderungsvorschläge und andere Anmerkungen lassen sich am besten per Randbemerkung anbringen. Mit Rahmen und passenden Formatvorlagen kein Problem.
Die Rechtschreibprüfung von OpenOffice Writer markiert zwar zuverlässig alle Rechtschreibfehler. Allerdings braucht man mindestens drei Mausklicks, um rot unterschlängelte Begriffe ins Wörterbuch aufzunehmen. Schneller geht’s mit „add2dic“.