Trübe PC-Tage erhellen mit Comics und Webcomics

von | 04.01.2016 | Tipps

Montag ist es morgens das Beste, den Tag mit Comics zu starten. Dann fängt die Woche schon mal lustig an. Da gibt es im Internet einige Seiten, die jeden Tag Erheiterndes zu bieten haben – und das Angebot ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen.

Zum Beispiel diese bewährten Klassiker:

  • ruthe.de
    – Der Zeichner Ralf Ruthe ist für viele noch aus der Computer Bild ein Begriff. Seine schwarzhumorigen Comics erscheinen regelmäßig und haben mittlerweile Kultstatus erreicht.
  • ulistein.de/cartoons.html
    – Uli Stein kennen ebenfalls viele. Seine tierischen Cartoons bringen seit Jahrzehnten Menschen zum Schmunzeln.

ruthe-comic-witz

Neue Cartoon-Highlights im Netz

Das Internet-Comic-Universum hat sich seit 2024 deutlich erweitert. Besonders auf Instagram und TikTok tummeln sich heute junge Zeichner, die mit frischen Formaten punkten:

islieb – Sarah Andersen war eine der ersten, die Webcomics erfolgreich auf Social Media übertrug. Ihre „Sarah’s Scribbles“ sprechen vor allem Millennials aus der Seele.

poorlydrawnlines.com – Reza Farazmand zeichnet bewusst simpel, aber seine Pointen sitzen. Seine Comics werden millionenfach geteilt.

extrafabulouscomics.com – Zach Stafford kreiert absurde Situationen, die trotzdem völlig nachvollziehbar sind. Perfekt für den morgendlichen Lacher.

Deutsche Comic-Szene boomt

Die deutsche Webcomic-Szene ist lebendiger denn je. Auf Plattformen wie Webtoon und Tapas veröffentlichen heimische Künstler täglich neue Strips. Besonders erfolgreich:

  • Sheepy Comics – Absurder Humor mit niedlichen Schafen
  • Katzencontent von Theodora – Cat Content, der auch Nicht-Katzenbesitzer abholt
  • Introvertiert aber willens – Comics über das Leben als schüchterner Mensch

KI verändert die Comic-Landschaft

Seit 2025 experimentieren immer mehr Zeichner mit KI-Tools wie Midjourney oder DALL-E als Inspiration oder sogar für komplette Panels. Das sorgt für kontroverse Diskussionen in der Szene. Einige sehen darin eine Bereicherung, andere befürchten den Verlust der menschlichen Note.

Interessant: Viele etablierte Cartoonisten nutzen KI mittlerweile für Hintergründe oder Farbgebung, zeichnen aber die Charaktere weiterhin von Hand. So bleibt der persönliche Stil erhalten.

Comics als Content-Marketing-Tool

Wer selbst auch saubere Witze kennt, kann ja seinen eigenen Blog täglich auch mit Comics bestücken. Umso mehr Website-Besucher könnte er damit bekommen. Tatsächlich setzen immer mehr Unternehmen auf Comic-Content:

  • Newsletter mit Cartoon-Headern haben 40% höhere Öffnungsraten
  • Social Media Posts mit Comic-Elementen werden dreimal häufiger geteilt
  • Corporate Blogs mit regelmäßigen Cartoon-Features halten Besucher länger auf der Seite

Tools für Comic-Neulinge

Wer selbst zeichnen möchte, hat heute deutlich mehr Möglichkeiten als früher:

  • Procreate (iPad) – Der Standard für digitale Comics
  • Clip Studio Paint – Profi-Tool mit Comic-spezifischen Features
  • Canva Comic Templates – Für alle, die nicht zeichnen können
  • Pixton – Online-Tool zum Erstellen von Stick-Figure-Comics

RSS-Feeds und Comic-Aggregatoren

Um den Überblick zu behalten, lohnen sich Comic-Aggregatoren wie ComicRocket oder The Duck Webcomics. Hier könnt ihr eure Lieblings-Webcomics verfolgen und verpasst keine Updates.

Tipp: Viele Browser-Extensions wie „Webcomic Reader“ laden automatisch neue Strips und benachrichtigen euch bei Updates.

Fazit: Comics als täglicher Muntermacher

Egal ob klassische Printcartoons oder moderne Webcomics – ein täglicher Humor-Input kann Wunder wirken. Gerade in stressigen Zeiten sorgen die kleinen Lacher für mentale Erholung. Und wer weiß: Vielleicht entdeckt ihr ja selbst das Zeichnen als neues Hobby.

Zuletzt aktualisiert am 11.04.2026