Website-Tabs schnell gruppieren im Vivaldi-Browser

von | 06.03.2016 | Tipps

Die Browser-Landschaft ist 2026 vielfältiger denn je. Während Chrome, Firefox und Edge um Marktanteile kämpfen, hat sich Vivaldi als echter Geheimtipp für Power-User etabliert. Der von Opera-Mitgründer Jon Stephenson von Tetzchner entwickelte Browser punktet mit durchdachten Features, die das Surfen deutlich effizienter machen. Besonders clever: die Tab-Stapel-Funktion, die Ordnung ins Chaos eurer geöffneten Websites bringt.

Wer kennt das nicht? Nach ein paar Stunden intensiver Internet-Recherche habt ihr 20, 30 oder noch mehr Tabs offen. Die Tab-Leiste wird zur unlesbaren Pixelwüste, und das Finden der richtigen Website wird zum Glücksspiel. Hier kommt Vivaldis Tab-Stacking ins Spiel – ein Feature, das schon seit Jahren zu den Killer-Funktionen des Browsers zählt und kontinuierlich verbessert wurde.

Der neue Vivaldi-Browser, der vom früheren Geschäftsführer von Opera veröffentliert wird, kann so einiges – all das, was Opera kann, aber noch mehr. Beispielsweise lassen sich zusammen-gehörige Website-Tabs in einem Symbol stapeln.

Das spart viel Platz auf der Tab-Leiste.

Um ähnliche Websites auf dem gleichen Tab zu stapeln, öffnet man sie zunächst nebeneinander. Dann den einen auf den anderen Tab ziehen:

Dadurch wird eine Tab-Gruppe erstellt.

Gratis-Download: Vivaldi-Browser

vivaldi-browser

Tab-Stacking richtig nutzen: So geht’s

Die Grundfunktion ist simpel: Zieht einen Tab einfach auf einen anderen, und schon entsteht ein Stapel. Vivaldi zeigt das durch ein kleines Symbol mit einer Zahl an, die angibt, wie viele Tabs gestapelt sind. Ein Klick auf den Stapel klappt alle enthaltenen Tabs aus – so habt ihr trotz kompakter Darstellung schnellen Zugriff auf alle Inhalte.

Besonders praktisch wird es bei thematischen Recherchen. Sammelt alle Shopping-Tabs in einem Stapel, alle News-Seiten in einem anderen und eure Social-Media-Tabs in einem dritten. So behaltet ihr auch bei umfangreichen Browser-Sessions den Überblick.

Erweiterte Tab-Funktionen in Vivaldi 2026

Vivaldi hat das Tab-Management über die Jahre kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile könnt ihr Stapel benennen, mit Farben markieren und sogar als Session speichern. Die Tab-Vorschau zeigt beim Hover über einen Stapel alle enthaltenen Seiten als Miniaturansichten – perfekt für visuell orientierte Nutzer.

Ein weiteres Highlight: Tab-Stapel lassen sich in Arbeitsbereiche organisieren. Erstellt separate Bereiche für Arbeit, Freizeit oder Projekte und wechselt per Shortcut zwischen ihnen. Das macht Vivaldi zu einem echten Produktivitäts-Tool für alle, die beruflich viel im Browser arbeiten.

Warum Vivaldi 2026 mehr ist als nur ein Browser

Neben den Tab-Stapeln bietet Vivaldi eine beeindruckende Palette an Features: integrierte Notizen, Screenshot-Tools, einen Mail-Client, Kalender und sogar einen Feed-Reader. Die Anpassbarkeit ist legendär – ihr könnt praktisch jeden Aspekt der Benutzeroberfläche nach euren Wünschen modifizieren.

Die Performance hat sich seit den Anfangstagen dramatisch verbessert. Vivaldi basiert auf Chromium und ist damit genauso schnell wie Chrome, bietet aber deutlich mehr Funktionen bei gleichzeitig besserem Datenschutz. Keine Tracking-Cookies, kein Datensammeln für Werbezwecke – Vivaldi finanziert sich über Partnerschaften, nicht über eure Daten.

Fazit: Tab-Chaos war gestern

Vivaldis Tab-Stacking mag auf den ersten Blick wie eine Kleinigkeit wirken, macht aber einen riesigen Unterschied im täglichen Workflow. Wer einmal erlebt hat, wie entspannt das Surfen mit organisierten Tab-Stapeln ist, will nicht mehr zurück zur chaotischen Tab-Leiste anderer Browser.

Der kostenlose Download lohnt sich definitiv – allein schon, um zu testen, wie viel produktiver ihr mit cleveren Browser-Features werden könnt. Vivaldi zeigt eindrucksvoll, dass Innovation im Browser-Markt längst nicht am Ende ist.

Zuletzt aktualisiert am 09.04.2026