Ihr habt einen Lieblingskünstler und wollt schnell eine Playlist mit dessen Songs erstellen? Moderne Musik-Streaming-Dienste und Desktop-Anwendungen machen das heute einfacher denn je. Hier zeigen wir euch die besten Methoden für 2026.
Spotify: Der Platzhirsch mit KI-Power
Spotify bietet mehrere Wege, um künstlerbasierte Playlists zu erstellen. Am schnellsten geht’s so:
- Öffnet Spotify (Desktop-App oder Web-Player)
- Sucht nach dem gewünschten Künstler
- Klickt auf das Künstlerprofil
- Scrollt zu „Beliebte Titel“ und klickt auf die drei Punkte
- Wählt „Zu Playlist hinzufügen“ und erstellt eine neue
Noch besser: Spotify’s „DJ“-Feature erstellt automatisch Mixes basierend auf euren Hörgewohnheiten. Einfach in der mobilen App nach „DJ“ suchen und starten lassen.
Apple Music und iTunes: Für das Apple-Ökosystem
Apple Music Nutzer profitieren von der nahtlosen Integration:
- Öffnet Apple Music oder iTunes
- Sucht nach dem Künstler
- Tippt auf „…“ neben einem Song
- Wählt „Radio-Station erstellen“
- Apple erstellt automatisch eine Station mit ähnlicher Musik
Alternativ könnt ihr manuell eine Playlist erstellen und alle Titel des Künstlers hinzufügen. Die Suchfunktion filtert dabei nach Interpreten.
YouTube Music: Kostenlos und umfangreich
YouTube Music ist besonders interessant, weil es auch seltene Tracks und Remixe findet:
- Startet YouTube Music
- Sucht nach dem Künstler
- Klickt auf „Mix“ unter dem Künstlernamen
- YouTube erstellt automatisch eine personalisierte Playlist
Der Algorithmus lernt dabei aus eurem Hörverhalten und wird mit der Zeit immer präziser.
Windows 11 und moderne Desktop-Lösungen
Der alte Windows 8.1-Weg über Internet Explorer ist längst Geschichte. Windows 11 bietet bessere Alternativen:
Groove Music Nachfolger:
Windows Media Player (neu in Windows 11) kann lokale Musiksammlungen verwalten. Für Streaming-Playlists nutzt ihr aber besser die nativen Apps der Dienste.
Spotify-Desktop-App:
Die Windows-Version bietet alle Features der Web-Version, läuft aber stabiler und unterstützt Offline-Modus.
KI-gestützte Playlist-Erstellung
2026 ist KI der Game-Changer bei Playlist-Erstellung:
Spotify’s „AI DJ“:
Analysiert eure Musikbibliothek und erstellt thematische Mixes. Funktioniert besonders gut für künstlerspezifische Sammlungen.
Apple Music’s „Personal Station“:
Lernt aus euren Bewertungen und Skip-Verhalten, um perfekte Künstler-Radios zu erstellen.
YouTube Music’s Smart-Mixes:
Nutzt Googles KI-Power, um auch versteckte Perlen und B-Seiten eurer Lieblingskünstler zu finden.
Tipps für bessere Playlists
Chronologische Sortierung:
Ordnet Songs nach Erscheinungsjahr, um die Entwicklung des Künstlers nachzuvollziehen.
Genre-Mixing vermeiden:
Wenn ein Künstler verschiedene Stile bedient, erstellt separate Playlists für Rock-, Pop- oder Balladen-Phasen.
Kollaborationen einbeziehen:
Vergisst nicht Features und Gastauftritte eures Lieblingskünstlers.
Smart Shuffle nutzen:
Spotify und Apple Music bieten intelligente Wiedergabe-Modi, die ähnliche Tracks zwischen bekannte Songs mischen.
Cross-Platform Playlist-Management
SongShift (iOS/Android):
Überträgt Playlists zwischen verschiedenen Streaming-Diensten.
Soundiiz (Web):
Synchronisiert Playlists plattformübergreifend und hält sie aktuell.
TuneMyMusic (Web):
Konvertiert Playlists zwischen Spotify, Apple Music, YouTube Music und anderen.
Lokale Musiksammlungen
Für digitale Musiksammlungen auf der Festplatte:
MusicBee (Windows):
Erstellt automatische Playlists basierend auf Künstler-Tags.
foobar2000:
Bietet erweiterte Filteroptionen für komplexe Künstler-Sammlungen.
iTunes/Apple Music:
Smarte Playlists aktualisieren sich automatisch, wenn neue Tracks hinzugefügt werden.
Die Zeiten umständlicher Windows 8.1-Workarounds sind definitiv vorbei. Moderne Streaming-Dienste machen Playlist-Erstellung zum Kinderspiel – oft reicht ein einziger Klick, um eine perfekt kuratierte Künstler-Sammlung zu erhalten.
Zuletzt aktualisiert am 19.04.2026

