Was tun, wenn ein Programm nicht mehr benötigt wird? Am besten mit Stumpf und Stiel von der Festplatte entfernen, damit wieder mehr Speicherplatz zur Verfügung steht. Allerdings reicht es nicht, manuell die Programmdateien zu löschen. Grund: Die meisten Programme nisten sich in vielen Verzeichnissen ein und nehmen zudem Eintragungen in der Windows-Datenbank (der so genannten „Registry“) vor. Nur wer die spezielle Deinstallations-Funktion der Software benutzt, entfernt zuverlässig alle Dateien und Einträge. Um ein Programm zu entfernen, in der Systemsteuerung („Start > Systemsteuerung“) von Windows auf „Software“ klicken. Danach erscheint ein Verzeichnis aller installierten Programme. Mit einem Klick auf „Ändern / Entfernen“ starten Sie den Deinstallations-Assistenten des jeweiligen Programms. Von diesem können die Programme praktisch rückstandsfrei aus dem System entfernt werden.

So lebt DOS noch weiter

Aus heutiger Sicht fast unvorstellbar, aber vor gut zehn Jahren sah die Bedienung der meisten PCs noch gänzlich anders aus. Nicht klicken war angesagt, sondern Tippen: Wollte man ein Programm ausführen, ging das meist nur durch Eingabe des Programmnamens. Und von Multitasking konnte damals auch noch kaum die Rede sein. DOS war das Betriebssystem der Stunde. Doch auch wenn Windows das „alte“ DOS ganz zu Recht verdrängt hat, viele alte Computer-Hasen hängen dem DOS noch heute nach oder haben das ein oder andere Programm-Schätzchen im Schrank, auf das sie auch unter Windows XP nicht verzichten möchten…