Eine gute Frage, auf die Windows allerdings auch eine gute Antwort parat hat. Denn wenn Sie die Originaldatei verschieben oder löschen, macht sich die Verknüpfung kurzerhand auf die Suche nach dem Original. Sobald Sie die Verknüpfung aktivieren und Windows das Original auf Anhieb nicht finden kann, weil Sie es vielleicht verschoben, umbenannt oder gelöscht haben, blendet Windows ein Dialogfeld ein und macht sich auf die Suche. Der Trick: Beim Erstellen der Verknüpfung merkt sich Windows den Zeitstempel (Datum und Uhrzeit) der Originaldatei bis auf die Sekunde genau. Wenn Sie die Datei verschieben oder umbenennen, macht das gar nichts: Anhand des sekundengenauen Zeitstempels sowie der ebenfalls gespeicherten Größe der Datei kann Windows die Datei in jeder Ecke der Festplatte wieder aufspüren und die Verknüpfung aktualisieren. Die Chance, dass zwei Dateien exakt das gleiche Datum, die gleiche Uhrzeit und die gleiche Dateigröße aufweisen, ist sehr, sehr gering.

Nur wenn Sie die Datei löschen, auf eine andere Festplatte verschieben (etwa von C:\ nach D:\) oder den Buchstaben eines Netzwerklaufwerks ändern, ist der Datum/Zeittrick machtlos. In diesem Fall sucht Windows nach der Datei mit nächst passendem Zeitstempel und bietet diesen Fund als (nicht immer passende) Alternative an.