Mit der Anonymität ist es im Internet nicht so weit her wie viele glauben: Auch wenn fast nirgendwo der echte Name eingetippt werden muss: Bei jeder aufgerufenen Webseite hinterlassen Datensurfer reichlich Spuren. So kann ein Webanbieter genau sehen, welches Betriebssystem und welcher Browser benutzt wurde oder welcher Provider die Verbindung zum Internet herstellt. Meist steht auch die so genannte „IP-Adresse“ des Besuchers dabei. Über diese könnte der eigene Rechner zuhause direkt angesprochen werden. Hacker könnten so gezielte Attacken starten.

Wer das verhindern möchte, kann so genannte „Anonymisierer“ verwenden, etwa den kostenlosen Service unter der Adresse „www.anonymizer.com“. So lassen sich die Surfspuren bequem verwischen.