Schwieriger als die Wiedergabe von MP3-Dateien ist es, eine „normale“ Musikdatei in das Format MP3 umzuwandeln. Das Programm dafür, der so genannte En“coder“, hat hier eine ganze Menge zu berechnen. Neue PCs stellt das zwar auch nicht mehr vor echte Herausforderungen; viele Rechner aber können nicht in „Echtzeit“ codieren, das heißt, die Codierung eines Titels dauert länger als dieser tatsächlich lang ist.

Leider lässt Windows XP Sie beim Erstellen von MP3-Dateien ziemlich allein. Der „Media Player“ ist zwar in der Lage, MP3-Dateien zu erzeugen, jedoch müssen Sie dafür zuerst bei Microsoft ein Zusatzprogramm kaufen (siehe auch nächster Tipp).

Zum Glück gibt es aber noch andere Möglichkeiten, die eigene CD-Sammlung als MP3-Dateien auf der Festplatte abzulegen. Was Sie dazu benötigen, ist ein so genannter „Grabber“, der die Titel auf der Musik-CD liest und in MP3-Dateien für den PC umwandelt. Empfehlenswerte Programme dafür sind „WinDAC“ und „Audiograbber“. Damit allerdings auch die Umwandlung in das MP3-Format funktioniert, muss auf Ihrem PC ein entsprechender „Codec“ installiert werden. Auch diesen können Sie per Internet bekommen – ein beliebter und obendrein kostenloser „Codec“ ist „LameEnc“. „Audiograbber“ kann diesen „Codec“ zudem in sein Programm einbinden, so dass Sie mit dem Grabber direkt MP3-Dateien erstellen können.