Ein Programm ist dann „Open Source“, wenn sein Programmcode in einer für Menschen lesbaren Form vorhanden ist, die Software beliebig oft kopiert und verbreitet werden darf und der Programmcode auch verändert werden darf, wenn das Ergebnis der Veränderung später wieder veröffentlicht wird.

Und genau dadurch unterscheidet sich ein Open Source- Programm von einem Konkurrenten aus der kommerziellen Sparte, der den so genannten „Quellcode“ geheim hält um Geld zu verdienen. Durch Open Source entstehen viele qualitativ hochwertige Programme, weil sich viele Menschen durch ihre Ideen und Korrekturen einbringen. Gute Beispiele für Open Source- Alternativen, die man unter Windows verwenden kann, sind:

Das kostenfreie Bildbearbeitungsprogramm TheGIMP, das eine gute Alternative zu Photoshop darstellt und für Computerbenutzer, die bisher mit Paint Bilder bearbeitet haben, erweiterte Funktionen bietet. Bevor TheGIMP installiert werden kann, muss erst „GTK+“ installiert werden.

OpenOffice ist schon seit langem das kostenlose Pendant zu MS Office oder StarOffice von Sun.

Die Mozilla- Suite, der Browser Firefox und der Thunderbird Mailclient sind Aushängeschilder der Open Source- Gemeinschaft. Das Mozilla-Projekt entstand 1998 aus der Offenlegung des Programmcodes des Netscape-Browsers, der mittlerweile von der Bildfläche verschwunden ist.