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Das Geheimnis der Produkt-Aktivierung

27.02.2005 | Von Jörg Schieb

Tipps

Jede neu installierte Version von Windows XP muss nach spätestens 30 Tagen aktiviert weden, sonst verweigert die Software nach Ablauf der Frist ihren Dienst. Die Aktivierung kann über das Internet oder per Telefon erfolgen. Die Aktivierung lässt sich aber auch umgehen.

Um Raubkopien zu erschweren, enthält Windows XP eine so genannte Produktaktivierung, die spätestens 30 Tage nach der ersten Installation durchgeführt werden muss. Bei der Produktaktivierung werden unpersönliche Daten an Microsoft übertragen, um eine Verbindung zwischen dem verwendeten PC und der Seriennummer (Product Key) der Windows-XP-Version herzustellen. Sollte dieselbe Software respektive derselbe Product Key mehrfach benutzt werden, würde Microsoft das auffallen. Das ist der Hintergrund – und soll Raubkopierern das Leben schwerer machen.

Sollten sich mehr als drei wesentliche Hardware-Komponenten im PC ändern, ist eine erneute Aktivierung durch Microsoft nötig. Wie Experten beim Onlinemagazin http://www.tecchannel.de berichten, lässt sich der Mechanismus mit Hilfe einiger Tricks aber umgehen.

Geregelt wird die Aktivierungsprozedur insbesondere über die Systemdatei wpa.dbl, in der sich Windows XP die Komponenten der Hardware bei der zuletzt durchgeführten Aktivierung merkt. Ändern sich mehr als drei Komponenten der Hardware (Speicher, Festplatte, CPU), wird die Datei gelöscht. Das System muss erneut aktiviert werden.

Wie einige Insider herausgefunden haben, lässt sich dem Betriebssystem vorgaukeln, dass sich trotz Änderungen an der Hardware eigentlich nichts geändert hat. Dazu ist es nötig, einigen Komponenten feste Werte zuweisen.

Tipp: Die CPU-Seriennummer im BIOS abschalten. Auf diese Weise entfällt schon mal dieses Unterscheidungskriterium. Die Volume-ID der Festplatte lässt sich manuell bestimmen. Es hilft auch, einen Tischrechner (Desktop) gegenüber Windows XP als Notebook mit Docking Stsation auszuweisen. Denn dann werden Veränderungen an Grafikkarte und Festplatten-Controller nicht weiter berücksichtigt.

Wer nun auch noch dafür sorgt, dass die MAC-Adresse der Netzwerkkarte sich nicht verändert (MAC-Adressen können geändert werden, allerdings ist darauf zu achten, dass im lokalen Netzwerk MAC-Adressen nicht doppelt vorkommen dürfen), bleiben nur noch vier Komponenten im PC, deren Veränderung eine erneute Aktivierung erforderlich machen können.

Dazu gehören der Prozessortyp, der Umfang des vorhandenen Arbeitsspeichers, die verwendete Festplatte sowie der Typ des CD- oder DVD-Laufwerks. Das bedeutet aber auch: Benutzen zwei PCs nahezu dieselbe Hardware, verfügen über den selben Speicherausbau und Prozessortyp, reicht es, die Systemdatei zu kopieren, um den zweiten PC zu aktivieren.

www.windows-aktivierung.de

www.xp-aktivierung.de




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