Das mittlerweile berühmte Skype wurde von den Erfindern der Internettauschbörse “KaZaA” entwickelt und beruht auf einem ähnlichen Prinzip: Zwischen zwei PCs wird eine direkte Verbindung hergestellt, über die man konferrieren kann.

Mit dem Programm können nicht nur Andere, die Skype installiert haben, sondern auch Festnetz- und Mobilanschlüsse angerufen werden. Das kann mitunter billiger sein als konventionelles Telefonieren, weil die Tarife zum Teil ziemlich günstig sind. Um Festnetztelefone anrufen zu können, muss vorher auf http://www.skype.com ein frei festlegbarer Betrag auf eine virtuelle Telefonkarte überwiesen werden.

Dennoch müssen die Internetgebühren berücksichtigt werden. Während Flatratesurfer unbesorgt sprechen können, sollten Besitzer von Volumen- oder Zeittarifen ohne Freikontingent nicht zuviel telefonieren, weil bei der Internettelefonie viele Daten ausgetauscht werden müssen und die Zeit häufig rasend schnell vergeht. Ein Breitbandanschluss ist zwar nicht erforderlich, aber ratsam, weil sonst die Tonqualität minderwertig ist.

Für alle mit einer hohen Telefonrechnung kann Skype eine preiswerte Alternative zum Festnetz sein.