Profis aus der Internetszene haben ein wichtiges Credo, das sich auf ein einziges Wort reduzieren lässt: Bewegung. Das Internet ist ein äußerst schnelles Medium, in dem rund um die Uhr was los ist. Eine Webseite, die sich tagelang nicht verändert, macht die Besucher skeptisch. Sie vermuten – sogar zu Recht! –, dass sich nicht viel tut und ein regelmäßiger Besuch deshalb eher überflüssig ist.

Genau das will aber jeder Betreiber einer Homepage vermeiden. Wer mit einer Website im Netz vertreten ist, möchte möglichst viele Besucher haben. Darum muss im Webangebot was los sein. Da aber niemand rund um die Uhr seine Webseite verändern kann, aber findige Köpfe vor einigen Jahren die dynamische Webseite erfunden.

Dynamisch bedeutet: Die Webseite wird bei jedem Aufruf individuell zusammengesetzt. Dabei werden nicht nur aktuelle Daten ausgetauscht wie zum Beispiel die Uhrzeit, sondern auch das Angebot selbst. So lässt sich zum Beispiel die Reihenfolge der angebotenen Artikel variieren, die Werbebanner rotieren, es werden aktuelle Geschehnisse oder Nachrichten aufgegriffen und in der Webseite reflektiert.

Manche Webseiten sind besonders individuell. Sie merken sich, dass der Mensch vor dem PC schon mal da gewesen ist. Besucht er oder sie die Webseite erneut, kann eine persönliche Begrüßung auf dem Bildschirm erscheinen. Die Webseite wird tatsächlich ganz individuell auf den Besucher zugeschnitten. Möglich wird das durch spezielle Programmiersprachen wie PHP, die auf dem Webserver laufen und die Webseiten in Blitztempo für jeden Datensurfer neu zusammen montieren.

Solche “dynamischen Webseiten” lassen sich oft anhand der Endung im der Webadresse erkennen: Endungen wie .php, .phtml, .jsp oder .asp deuten darauf hin, dass hier eine Webseite dynamisch ausgeliefert wurde. Beweis gefällig? Einmal auf den “Reload”-Button des Browsers geklickt, schon erscheint die Webseite unter Garantie mit kleinen Veränderungen.