Neun von zehn Computern sind durch Spyware infiziert! Das haben Umfragen bereits bewiesen.

Die Schutzbasis einer zuverlässigen Abwehr von Spyware ist der Einsatz einer professionellen Technologie. Aber auch der User muss sein Verhalten im Internet der erhöhten Bedrohungssituation anpassen. Die folgenden Tipps sollen helfen die Chance einer Infektion zu verringern:

* Häufig erreicht Spyware den Rechner über Sicherheitslücken in Software. Deshalb ist es wichtig, die neusten Patches der Hersteller einzuspielen und die Software auf dem neusten Stand zu halten.

* Beim Installieren eines neuen Programms sollten die Lizenzbestimmungen genau gelesen werden. Oftmals werden mit Free- oder Shareware Programmen auch Spywareanwendungen installiert.

* Die Eingabe der Webseite in den Browser sollte genau überprüft werden. Viele Spywareprogramme nutzen Webseiten mit Domains, die großen, bekannten Seiten ähneln: googkle.com ist nur ein Beispiel für diese Verwirrungsspielchen. So kann ein Tippfehler schnell zum Verhängnis werden.

* Auch der Download von P2P File Sharing Systemen kann in Sachen Spyware verheerende Folgen haben. Viele der angebotenen Programme sind bloß interessante Namen, die zum Download verführen sollen. Anstatt des gewünschten Songs, erhält man dann Viren oder Spyware, mal ganz von der Legalität dieser Börsen abgesehen.

* Seiten mit illegalen Downloadmöglichkeiten, Hacking Tools oder ähnlichem sollten gemieden werden, auf ihnen gehört Spyware häufig zur Standardausstattung. Nicht nur Spyware kann hier automatisch herunter geladen werden, sondern auch Malware die dann für weitere Schadprogramme auf dem Rechner sorgt.

* Eine aktuelle Anti-Malware Suite ist heute ein Muss für jeden Rechner, der Internetverbindung hat. Diese Lösungen sollten vor bekannten und unbekannten Bedrohungen schützen, um die gefährliche Reaktionszeit vom Erscheinen eines neuen Virus bis zur Bereitstellung der Virussignaturdatei zu überbrücken.