Eine Festplatte mit hoher Speicherkapazität ist heute nicht mehr teuer: Viele kaufen sich deshalb Harddisks mit 200, 300 oder mehr GByte Speicherkapazität und bauen sie in ihren PC ein. Die enorme Aufnahmekapazität ist eine feine Sache, schließlich verschlingen MP3- und Videodateien eine Menge Speicherplatz. Allerdings bemerken die meisten PC-Benutzer früher oder später, dass solche Festplatten mit der Zeit etwas träger werden.

Schuld ist die Fragmentierung, eine gewisse Unordnung auf dem Speichermedium. Deshalb sollte die Festplatte regelmäßig defragmentiert (aufgeräumt) werden. Was bei großen Festplatten allerdings sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Deshalb empfiehlt es sich, Festplatten mit mehr als 200 GByte Speicherkapazität in verschiedene so genannte Partitionen aufzuteilen. Am besten direkt nach dem Einbau, dann müssen kein Daten hin und her geschoben werden.

Hintergrund: Windows richtet auf Wunsch mehrere logische Laufwerke (Partitionen) auf der Festplatte ein, so als wären mehrere Festplatten vorhanden. Eine Partition sollte dann zum Beispiel für MP3-Dateien, eine zweite für Videos und die dritte für Programme und Daten benutzt werden. Eine solche Aufteilung sorgt für mehr Ordnung – und erlaubt zudem, die Partitionen deutlich schneller zu defragmentieren.

Es gibt Kaufprogramme, die auch das nachträgliche Verändern der Partitionen einer Festplatte erlauben – ohne Datenverlust. Mit Windows selbst sollte man die Partitionierung nur direkt nach dem Einbau verändern. Das nötige Hilfsprogramm findet sich in der Systemsteuerung im Bereich „Leistung und Wartung“, danach auf „Verwaltung“, „Computerverwaltung“ und „Datenträgerverwaltung“ klicken. Wenn bereits Daten auf der Festplatte gespeichert sind, sollte diese Funktion aber mit Vorsicht genutzt werden, um Datenverlust vorzubeugen.