Den Rechner zu starten (booten) kann eine ganze Weile dauern. Kein Wunder, schließlich müssen gleich am Anfang jede Menge Programme, Treiber und Daten geladen werden, damit Windows XP seine Arbeit aufnehmen kann. Aber wieso dauert das Herunterfahren ebenso lange? Ganz einfach: Weil auch beim Beenden der Arbeit jede Menge administrative Dinge erledigt werden. Windows beendet die noch offenen Anwendungsprogramme, prüft ob alles gespeichert wurde und entfernt nach und nach alles aus dem Arbeitsspeicher. Erst danach wird der Rechner abgeschaltet.

Das dauert. Wer es gerne schneller hätte, kann die kostenlose Software „Super Fast Shutdown“ unter http://www.xp-smoker.com herunter laden. Einfach das Programm laden und installieren. Anschließend erscheinen zwei neue Icons auf dem Bildschirm. Mit dem einen lässt sich der Rechner sofort herunterfahren (Shutdown), mit dem anderen neu starten (Reboot).

Mit dem Programm beendet Windows innerhalb von Sekundenbruchteilen die Arbeit. Alles wird aus dem Speicher geworfen – und der Rechner abgeschaltet. Allerdings ohne Rücksicht auf das Thema Sicherheit zu nehmen. Sollten einzelne Daten noch nicht gespeichert sein, kümmert das Super Fast Shutdown nicht weiter. Eventuell noch nicht gespeicherte Eingaben oder Korrekturen gehen also verloren. Wer Super Fast Shutdown benutzt, sollte sich über diesen Nachteil im Klaren sein.

http://www.xp-smoker.com/installations/superfast.zip