Automatischer Rückruf

Die Telekom führt nach und nach einen neuen Service ein, der viele Telefonkunden mitunter verwirrt: Ist der angerufene Anschluss belegt, gibt es wie gewohnt ein kurzes Besetztzeichen – danach ertönt eine freundliche Stimme vom Band. „Die gewählte Nummer ist besetzt. Möchten Sie verbunden werden, sobald diese frei ist, sagen Sie bitte Ja!“ Wer nun nicht auflegt, sondern laut und deutlich „Ja!“ sagt, aktiviert den Rückruf-Service.

Die Vermittlungsstelle der Telekom überprüft nun in regelmäßigen Abständen – allerdings maximal 45 Minuten –, ob der angerufene Teilnehmer mittlerweile aufgelegt hat. Sobald die Leitung frei ist, klingelt bei beiden(!) Gesprächspartnern das Telefon. Heben beide ab, kommt die Verbindung zustande. Ein Rückruf ist das allerdings nicht: Die Kosten für dieses Gespräch trägt der ursprüngliche Anrufer, der den „Rückruf“ beauftragt hat – weshalb auch besser von „erneuter Verbindung“ als von „Rückruf“ die Rede sein sollte.

Wer die Kosten nicht übernehmen oder die mögliche Verwirrung durch den automatischen Rufaufbau vermeiden möchte, sollte einfach auflegen, wenn die Stimme von Band ertönt. Denn abschalten lässt sich der Service derzeit nicht. Nur wer sicher ist, die nächsten 45 Minuten einen möglichen „Rückruf“ auch wirklich annehmen zu können, sollte den Service nutzen. Bei Arztpraxen, Notrufdiensten oder Behörden sollte man die Funktion besser nicht nutzen, da sie für große Verwirrung sorgen kann. Vor allem dann, wenn der Angerufene zuerst abhebt – und warten muss, bis auch der Anrufer den Hörer von der Gabel nimmt.

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