Um Digitalfotos auf dem eigenen PC überhaupt verwalten und bearbeiten zu können, müssen die Bilder erst mal auf die Festplatte. Das ist heute relativ einfach, allerdings gibt es verschiedene Methoden.

Manche Benutzer schließen einfach ihre Kamera an den PC an, etwa mit Hilfe eines USB-Kabels. PCs mit Windows XP oder Mac-Rechner erkennen die angeschlossene Kamera und bieten an, die Bilder auf die Festplatte zu holen.

Gut gemachte Fotoprogramme unterstützen den Benutzer dabei: Wird eine Kamera angeschlossen, kopiert die Software die Bilder nicht einfach nur auf Festplatte, sondern ordnet die Aufnahmen gleich in einem von Benutzer gewählten Ordner oder Album ein und katalogisiert die Bilder nach allen Regeln der Kunst. Das erleichtert das spätere Auffinden der Aufnahmen.

Andere Benutzer nehmen lieber die Speicherkarte aus der Kamera und stecken sie in einen am Rechner angeschlossenen Kartenleser. Auch das bemerken gut gemachte Fotoprogramm – und unterstützen danach „Import“ der Bilder, das Kopieren auf Festplatte und Katalogisieren der Daten.

Programme wie ACDsee von ACD Systems, Foto Office 2005 Professional von Gdata, Photoshop Album von Adobe, Paint Shop Pro Album von Jasc Software oder Digital Foto Maker 2006 von Magix unterstützen auch den Bildimport über Scanner. Denn nicht alle Digitalfotos kommen aus einer Digitalkamera: Wer ein vorhandenes Foto, ein Dia oder zum Beispiel ein Bild aus einem Magazin scannen möchte, legt die Vorlage auf den Scanner – und lässt es digitialisieren. Gut gemachte Fotoprogramme sprechen den Scanner direkt an und machen die gescannten Aufnahmen später leicht auffindbar.

Vor allem junge Leute knipsen auch gerne mit dem Foto-Handy. Die Aufnahmen sind qualitativ nicht besonders, allerdings bieten auch manche Foto-Handys heute Auflösungen von mehr als 2 Megapixel. Manche machen sogar relativ gute Bilder. Hersteller Magix hat deshalb in sein Fotoprogramm Digital Foto Maker 2006 spezielle Funktionen von Handyfotografen eingebaut. Die Software holt die Bilder direkt im Handy ab – und bietet gleich eine „Veredlung“ der Aufnahmen an. Aus eher kontrastschwachen Aufnahmen werden so ansehnliche Bilder. Die Software optimiert die Bilder auf Knopfdruck.