Wer ein gebrauchtes Gerät kauft oder alte Hardware-Schätzchen wieder ausgräbt, steht oft vor einem Problem: Das Gerät verlangt einen Treiber, und zwar einen, den Windows XP gewöhnlich nicht von Haus aus an Bord hat. Aber woher die passende Treiber-Datei nehmen? Manchmal hilft eine Recherche im Internet, manchmal aber auch nicht. Vor allem dann nicht, wenn der genaue Name des Geräts nicht bekannt ist.

Ein echtes Problem, denn Hardware wird von den Herstellern mitunter unter Fantasie-Namen verkauft. Weiterhelfen kann hier die korrekte Identifizierung der Hardware über die FCC-Nummer. FCC steht für “Federal Communications Commission”. Das ist die amerikanische Telekommunikationsbehörde, die viele Geräte unter die Lupe nimmt, ehe sie auf dem amerikanischen Markt angeboten werden dürfen. Häufig steht diese Nummer auch auf den hierzulande verkauften Geräten. Die Nummer gibt Aufschluss über den eigentlichen Hersteller des Gerätes – was die Treiber-Suche ungemein beschleunigen kann.

Die FCC-Nummer befindet sich meist direkt auf dem Gerät, in der Regel ist sie auf dem Typschild aufgedruckt. Auf der Homepage der FCC unter http://www.fcc.gov findet sich eine Hilfeseite mit Hinweise zur FCC-Nummer. Sie können dort auch direkt die Nummer des Geräts eingeben. Danach nennt die Webseite den Namen des Herstellers, die genaue Typenbezeichnung und einiges mehr. Mit diesen Daten lässt sich dann viel einfacher auf Treibersuche gehen, etwa unter http://www.treiber.de.