Wer zu Hause oder im Büro ein eigenes WLAN-Netz einrichtet, um drahtlos ins Internet gehen zu können, sollte das WLAN absichern. Es empfiehlt sich, im Router einen mit WPA verschlüsseltes Kennwort zu hinterlegen. WPA ist deutlich sicherer als WEP. Allerdings lässt sich auch ein mit WPA geschütztes WLAN knacken, wenn das Passwort nachlässig gewählt wurde. Zwar schreibt WPA ein Passwort von mindestens acht Zeichen voraus, man sollte aber grundsätzlich ein längeres Passwort wählen. Je länger, umso besser.

Außerdem empfiehlt es sich, keine einfach zu erratenden Wörter zu benutzen, etwa Eigennamen. Denn längst gibt es Knackprogramme, die erst mal alle in einem umfangreichen Wörterbuch gespeicherten Wörter und Begriffe ausprobieren. Wer einen Eigennamen oder ein ganz gewöhnliches Substantiv als Passwort benutzt, etwa „Maria“ oder „Katze“, darf sich nicht wundern, wenn das WLAN schnell geknackt ist. So etwas dauert nur Sekunden, und dann kann auch das bessere Schutzsystem WPA nicht weiter helfen.

Darum empfiehlt es sich, ein aus wenigstens zwei Wörtern zusammen gesetztes Passwort zu benutzen („Paris%Schmusedecke“) oder gleich ein zufällig generiertes Passwort zu verwenden („Q2lÖklaj3Hjyß?13hyssä“). Das ist zwar schwerer einzutippen, aber dafür auch nahezu unmöglich durch ein Knackprogramm zu erraten.