Microsoft bietet in einem „Windows Live“ genannten Onlineportal einen kostenlosen Sicherheits-Check an. Wer „OneCare“ startet, überprüft den PC auf einschlägig bekannte Viren, Spyware und andere schädliche Software. Außerdem untersucht OneCare auf Wunsch auch, ob auf dem eigenen PC Festplattenspeicher verschwendet wird – und wo.

Um OneCare nutzen zu können, ist allerdings der Internet Explorer nötig – mit anderen Browsern funktioniert die Ferndiagnose übers Netzwerk nicht. Nach Aufruf der OneCare-Startseite erscheinen in der aktuellen Version des Internet Explorers mehrmals Warnhinweise, da eine ActiveX-Anwendung geladen und installiert werden muss. Diese Warnhinweise müssen bestätigt werden. Das Laden der ersten ActiveX-Anwendung dauert je nach Datenverbindung nur wenige Sekunden. Es wird ein Miniprogramm auf den eigenen Rechner geladen, das den PC auf etwaige Mängel untersucht.

Anschließend kann sich der Benutzer entscheiden, ob ein „Komplett-Scan“ erfolgen oder lediglich nach Viren, Würmern und Trojanern gefahndet werden soll. Nachdem die Auswahl getroffen ist, werden die benötigten Programmmodule nachgeladen, was wieder ein paar Sekunden dauern dann. Anschließend beginnt OneCare mit der eigentlichen Analyse des Systems. Das kann beim „Komplett-Scan“ mehrerer Minuten, bei großen Festplatten auch deutlich über eine Stunde dauern, da alle Datenbereiche untersucht werden.

OneCare kennt nicht alle virtuellen Schädlinge, ersetzt also keinen Virenschutz. Allerdings kennt OneCare die am weitesten verbreiteten Viren, Würmer und Trojaner – und ist daher eine gute Möglichkeit, den PC regelmäßig zu untersuchen. Von dieser Möglichkeit sollten vor allem PC-Benutzer Gebrauch machen, die keinen aktuellen Virenschutz verwenden.

Hier geht’s zum Online-Rechner-Scan

springhin.de/onecare

kann ich im WDR nicht nachvollziehen

mache ich später am Telearbeitsplatz