Scannen ohne Moiré-Effekte

Wer gedruckte Fotos aus Zeitungen oder Büchern scant, erlebt mitunter eine Überraschung: Das in den Rechner geholte Bild enthält oft störende Streifen oder Muster. Dabei handelt es sich um den so genannten Moiré-Effekt, der durch eine Überlagerung der Rasterpunkte des eingescanten Fotos entsteht. Solch Effekte gibt es auch im Fernsehen.

Doch der Moiré-Effekt lässt sich mit einem Trick vermeiden. Dazu das zu scannende Foto nicht parallel am Rand des Scannerglases ausrichten, sondern schräg auflegen. Das verhindert erfolgreich, dass sich die Linien des Scanners mit den Rasterlinien der Vorlage überlagern. Nach dem Scanvorgang das eingelesene Bild in der Bildbearbeitung drehen und horizontal ausrichten, um ein gestochen scharfes Ergebnis ohne Moiré-Effekt zu erhalten.

Übrigens: Beim schrägen Auflegen der Vorlage ist ein Winkel von 45 Grad ideal, um es später mit der Bildbearbeitung wieder einfach und perfekt gerade ausrichten zu können. Am besten eignet sich hierzu ein flaches Geodreieck oder eine zuvor ausgeschnittene Schablone, an der sich die Vorlage auf dem Scannerglas ausrichten lässt.

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