Wer in Apples Musikangebot iTunes neue Songs kauft, ist zunächst auf Gedeih und Verderb auf das Apple-eigene AAC-Format angewiesen. Eine Exportfunktion, um die gekauften Musikstücke als MP3 oder in einem anderen Format zu exportieren, sucht man in der iTunes-Software vergeblich. Als einziger Ausweg bleibt, die kopiergeschützten Dateien auf eine CD zu brennen und anschließend von dort wieder in MP3 umzuwandeln. Dafür ist allerdings jedes Mal ein neuer CD-Rohling fällig – das geht ganz schön ins Geld.

Eleganter ist folgender Trick, der Musikstücke ganz ohne Rohling auf CD exportiert: Statt eines „echten“ CD-Brenners kommt ein virtueller Brenner zum Einsatz; statt auf einen Rohling werden die Daten in eine Image-Datei „gebrannt“ und von dieser direkt auf den MP3-Player kopiert. Hierzu eignet sich beispielsweise der virtuelle Brenner von „Virtual CD 8“. Im Bereich „CD-Verwaltung“ lässt sich unter „Virtuelle Laufwerk“ auch ein virtueller Rohling erzeugen. In der iTunes-Software muss dann im Bereich „Brenner“ nur noch das neu erstellte virtuelle Laufwerk mitsamt virtuellem Rohling ausgewählt werden, und schon „brennt“ iTunes die Songs auf die Festplatte. In der MP3-Software lassen sich die Songs dann vom virtuellen CD-Laufwerk importieren.

iTunes-Songs virtuell brennen mit Virtual CD 8:

http://www.virtualcd-online.de/