Ich bin schon über 40 – und habe eine lange Karriere des Musikgenuss hinter mir. Früher habe ich noch Schallplatten gekauft, LPs genannt, schwarze Scheiben, die auf den Plattenteller gelegt wurden. Danach kamen die CDs, um dann irgendwann von MP3-Playern und materieloser Musik verdrängt zu werden. Ich gebe es gerne zu: Manchmal kaufe ich CDs, manchmal kaufe ich Musik online, ohne Datenträger. Wie ich einkaufe, hängt mitunter davon ab, wie dringend ich die Musik haben möchte.

Bis hierhin erzähle ich Ihnen sicher nichts Neues. Neu ist eigentlich die Methode, wie Napster Musik verkauft. Denn Napster vermietet Musik. Napster selbst, zu erreichen unter www.napster.de spricht von der Musik-Flatrate.

Napster: Von der Tauschbörse zum innovativen Musikdienst

Napster? Richtig: Napster war die erste Musik-Tauschbörsen, wo Musik – illegal – übers Internet “getauscht” wurde. Irgendwann musste Napster schließen. Doch seit einer Weile ist Napster unter www.napster.de ein legaler Musikanbieter, der allerdings ein anderes Konzept verfolgt als iTunes, Musicload oder andere.

Bei Napster kann man Musik tatsächlich mieten. Man zahlt einen fixen Abobetrag, 9,95 Euro im Monat, und kann dafür auf nahezu drei Millionen(!) Songs zugreifen, die in den Napster-Datenbanken gespeichert sind. Drei Millionen Songs!

Und so funktioniert’s: So lange man Napster-Abonnent ist, kann man ausnahmslos alle Musikstücke bei Napster abspielen, auf bis zu drei verschiedenen PCs. Die nötige Software gibt’s unter www.napster.de. Man kann natürlich Playlisten anlegen, man kann die Musik sogar auf den eigenen Rechner holen und beliebig oft abspielen. Auch das Streamen der Musik in der eigenen Wohnung ist kein Problem. Wer das Abo beendet, kann die Musik nicht mehr hören – auch nicht geladene und auf der Festplatte gespeicherte Musik.

Napster “to go”: Auch auf tragbaren MP3-Playern abspielbar

Wer die Musik auch auf tragbaren MP3-Playern abspielen möchte, zahlt 14,95 Euro im Monat. Das Prinzip ist dasselbe: Man lädt die Musik bei Napster und überträgt sie auf den MP3-Player. So lange man Abonnent ist, lässt sich die Musik problemlos und beliebig oft anhören. Endet das Abo, erlischt auch die Lizenz der Musik – und dann kann die Musik nicht mehr abgespielt werden.

Napster verfolgt also ein komplett anderes Konzept als bisher üblich war. Bislang hat man Musik gekauft – und konnte dann damit mehr oder weniger machen, was man will. Das ist bei Napster anders. Aber dafür hat man eben auch Zugriff auf drei Millionen Titel, ohne jede Einschränkung.

Vor- und Nachteile der Musikmiete

Beide Methoden – Musik kaufen, Musik mieten – haben ihre Vor- und Nachteile. Mir gefällt das Konzept von www.napster.de aber sehr gut, ganz einfach deswegen, weil ich nirgendwo sonst die Möglichkeit habe, ohne Einschränkungen in so viele Musiktitel hereinzuhören. Ich bin deshalb schon recht lange Abonnent und habe Musikgruppen und Stilrichtungen entdeckt, auf die ich sonst niemals gestoßen wäre.

Wer mag, kann natürlich auch bei Napster Musik kaufen. Das macht dann Sinn, wenn man einen Musiktitel auch über das Aboende hinaus hören oder auf normale CDs brennen möchte (was im Streaming-Abo natürlich nicht geht).

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