Eine eigene Webpräsenz ist heute unverzichtbar. Mit der richtigen Software entsteht schnell und bequem die eigene Homepage.

Wie stellt der in den 90er Jahren als „Zukunftsminister“ gehandelte Internetguru Ossi Urchs so gerne fest: „Wen man nicht im Internet finden kann, der existiert heute nicht!“ Da ist durchaus was dran. Eine eigene Homepage, und sei sie noch so bescheiden, ist heute wichtiger als jeder Eintrag im Telefonbuch. Das gilt freilich besonders für Unternehmer, Handwerker, Kaufleute und Freiberufler.

Doch nicht jeder hat das Budget, um eine Profiagentur mit der Erstellung und Pflege einer schicken Homepage zu beauftragen.

Was also tun, wenn man selbst mit HTML, MySQL, PHP und Javascript zwar auf Kriegsfuss steht, aber trotzdem eine Homepage haben möchte, die alles andere als 0815 aussieht, also wie von der Stange?

Ganz einfach: Ein Programm benutzen, das auf Gestaltung und Pflege von Webseiten spezialisiert ist und einem möglichst viele Aufgaben abnimmt. Ein „Content Management System“ (CMS) muss her. Aber eins, das nicht für große Unternehmen entwickelt wurde, sondern für Computerlaien, die sich nicht dafür interessieren, was im Hintergrund einer Webseite abläuft – die aber trotzdem jederzeit Herr über ihre virtuelle Präsenz im Web sein wollen.

Die üblichen Verdächtigen, also Spezialprogramme wie Adobe Golive, Macromedia Dreamweaver, Frotnpage oder Nano Webeditor sind zwar zweifellos hervorragend Produkte, aber eher für den ambitionierten, wenn nicht sogar professionellen Webgestalter gedacht. Die zahlreichen Funktionen und Optionen erschlagen jeden Laien. Umgekehrt sind die Baukastensysteme vieler Provider, die das bequeme Zusammenklicken der eigenen Homepage ermöglichen, zwar einfach zu bedienen, die Ergebnisse aber leider äußerst enttäuschend.

Eine gute Alternative ist Web2date von Data Becker. Das rund 170 Euro teure Programm überzeugt durch ein wirklich gut durchdachtes Konzept. Dem Benutzer werden alle technischen Fragen abgenommen, er kann sich voll und ganz auf die Gestaltung seiner Webseite konzentrieren – und vor allem auf die Inhalte. Dem Programm liegt eine relativ große Auswahl an fertigen Designs bei, die im wahrsten Sinne des Wortes auf Mausklick ausgewählt werden können. Sollte einem ein Design nicht zusagen, lässt sich es jederzeit abändern.

Es ist verblüffend einfach, mit dem Programm gut aussehende Webseiten herzustellen, die auch einen individuellen Eindruck machen. Die Software führt den Benutzer behutsam durch den Entstehungsprozess und vermeidet überflüssige Fragen. Wer ein eigenes Firmenlogo hat, lädt es hoch – schon erscheint es auf jeder Webseite. Web2date hilft beim Planen und Organisieren der eigenen Website. Selbst wenn man irgendwann mehrere Dutzend Seiten und Unterseiten hat, geht der Überblick nicht verloren.

Die Navigation auf der Webseite erzeugt Web2date automatisch. Wenn in der Vorschau alles gut aussieht, überträgt das Programm alle nötigen Daten auf den eigenen Webserver. Die nötigen Daten müssen nur einmal eingetragen werden.

Lediglich das Angebot an Fotos, Illustrationen und anderen gestalterischen Elementen, die man auf einer modernen Webseite heute so braucht, erscheint ein bisschen dürftig. Da wurde leider gegeizt. Aber so etwas kann man sich auch anderswo günstig besorgen, lizenzfreie Fotos zum Beispiel gibt es unter http://www.springhin.de/fotos. Das zeigt: Gute Software muss nicht immer aus USA kommen. Auch in Deutschland werden gute Programme gemacht, die sogar bezahlbar sind.