Piep, Piep, Pieeeep – Wenn der PC beim Einschalten nur Piepstöne von sich gibt, liegt ein schwerwiegendes Problem vor. Es ist ein Fehler aufgetreten, der selbst am Monitor nicht mehr in Textform angezeigt werden kann. Piepst der PC beim Einschalten, sollte man also genau hinhören. Denn der PC teilt anhand der Piepstöne genau mit, wo der Hase im Pfeffer liegt. Jeder Fehler hat eine ganz charakteristische Tonfolge. Wie beim Morsealphabet gibt es unterschiedliche Folgen von langen und kurzen Tönen, etwa einmal lang und zweimal kurz. Daher ist es wichtig, beim Piepsen die Ohren aufzusperren und Anzahl, Länge und Reihenfolge der Töne zu notieren.

Die Tonfolge muss dann nur noch richtig interpretiert werden. Im Internet gibt es hierzu Informationsseiten, die genau verraten, was die Piepstöne – im Fachjargon auch „Beepcodes“ genannt – bedeuten. Ein Blick auf die Webseite von Amptron.com verrät zum Beispiel, dass fünf kurze Warntöne auf einen fehlerhaften Prozessor hinweisen. Wichtig ist dabei, welches BIOS im PC eingebaut ist, da jeder BIOS-Hersteller unterschiedliche Tonfolgen verwendet. Auf der Übersichtsseite sind die Beepcodes der wichtigsten BIOS-Hersteller AMI (American Megatrends International), Award und Phoenix aufgeführt.

Alle BIOS-Beepcodes im Überblick:

http://www.amptron.com/html/bios.beepcodes.html