Handy-Akkus haben es schwer. Das häufige Ein- und Ausschalten des Handys, Kälte und Hitze oder häufiges Telefonieren macht dem kleinen Stromspender zu schaffen. Für eine möglichst lange Laufzeit sollte die Pflege des Akkus nicht vernachlässigt werden. Es reichen nur einige Regeln, um die Laufzeit der Batterien zu erhalten:

– Das Handy sollte nicht übermäßig oft ein- oder ausgeschaltet werden, da sich dabei das Gerät jedes Mal aus dem Netz aus- und wieder einbuchen muss. Das kostet besonders viel Strom.

– Das Handy verbraucht am wenigsten Energie, wenn ein optimaler Kontakt zum nächsten Sendemast besteht. Je schlechter die Empfangsbedingungen, umso stärker die Sendeleistung und umso höher der Stromverbrauch. Das Handy sollte daher im eingeschalteten Zustand nicht unnötig “versteckt” werden, etwa in Taschen, Koffern oder Schubladen.

– Zu den absoluten Energiefressern zählen Spiele und Licht. Wer Wert auf eine lange Akku-Laufzeit legt, sollte aufs Spielen verzichten.

– Wichtig ist ein reibungsloser Stromfluss zwischen Handy und Akkus. Am besten von Zeit zu Zeit die Kontakte mit einem Radiergummi reinigen.

– Hitze ist tödlich für Handy-Akkus. Daher das Handy im Sommer nicht im heißen Auto liegen lassen. Geladene Akkus, die längere Zeit nicht benutzt, sind am besten im Kühlschrank aufgehoben.

– Schnellladegeräte frischen den Akku zwar innerhalb weniger Minuten auf, erzeugen dabei aber oft viel zu hohe Temperaturen. Die Folge: Energieverlust. Besser das Standardladegerät benutzen.

– Akkus halten nicht ewig. Jeder Akku hat nur eine begrenzte Anzahl von Ladezyklen. Der Akku sollte daher nicht bei jeder Gelegenheit sofort nachgeladen werden. Am besten erst aufladen, wenn der Akku fast leer ist.