Es scheint ein Naturgesetz zu sein: Selbst die größte Festplatte ist früher oder später randvoll. Wer häufig Videos, Musik und Fotos auf der Platte ablegt, erreicht auch bei Platten im Terabyte-Bereich schnell die Kapazitätsgrenze. Spätestens wenn die Restkapazität unter zehn Prozent sinkt, sollte gehandelt werden. Der Grund: Bei einer restlos gefüllten Festplatte wird Windows unerträglich langsam.

Am einfachsten lässt sich freier Platz schaffen, indem zuerst die „dicksten Brocken“ gelöscht werden, etwa alte Videodateien. Damit lassen sich gleich mehrere Gigabyte auf einen Schlag freischaufeln. Auf Anhieb die größten Platzverschwender zu finden, ist aber gar nicht so einfach. Der Windows Explorer verrät zwar die Größe einzelner Dateien, hüllt sich bei Ordnern und Unterordnern aber in Schweigen. Besser macht es das Gratistool „Jdisk Report“. Die englischsprachige Freeware zeigt ganz genau, wo sich die Platzfresser verstecken.

Das Tool verrät anhand von Tabellen und anschaulichen Grafiken, wo die dicksten Dateien schlummern. Mit der „Top 100“-Liste sind die ärgsten Platzverschwender rasch ermittelt. Weitere Hitlisten zeigen, welche Dateitypen – etwa ZIP-Dateien oder MPG-Filme – den meisten Platz einnehmen oder wo Dateien verstauben, die seit Jahren nicht mehr angefasst wurden.

Findet Platzverschwender im Nu: Jdisk Report:


http://www.jgoodies.com/freeware/jdiskreport