Outlook speichert alle Informationen in einer einzigen Datei. Alle E-Mails, Termine, Kontakte, Aufgaben und Notizen landen in der so genannten Postfachdatei mit der Dateikennung .pst. Beim Anlegen von Sicherheitskopien ist das eine praktische Sache. Für ein komplettes Backup der Outlook-Daten muss lediglich die outlook.pst-Datei gesichert werden. Die Kehrseite der Medaille: Geht mit der Postfachdatei etwas schief, sind auf einen Schlag alle Daten verloren. Bei einer beschädigten PST-Datei quittiert Outlook den Dienst mit einer Fehlermeldung.

Zum Glück liefert Microsoft das passende Reparaturset gleich mit. Im Office-Paket ist das kostenlose Rettungstool „ScanPst“ enthalten. Das untersucht die defekte Postfachdatei und versucht zu retten, was noch zu retten ist. Meist lassen sich damit alle Daten einer beschädigten PST-Datei wiederherstellen. Das Reparaturprogramm „scanpst.exe“ befindet sich bei Outlook 2000 bis XP im Ordner „C:\Programme\Gemeinsame Dateien\System\MSMAPI\1031“, bei Outlook 2007 ist der Datenretter im Ordner „C:\Programme\Microsoft Office\Office 12\“ versteckt.

Nach dem Programmstart einfach die zu prüfende PST-Datei angeben und mit „Starten“ den Reparaturversuch unternehmen. Wo sich die „outlook.pst“-Datei befindet, lässt sich leicht herausfinden. Hierzu in Outlook den Befehl „Extras | Optionen“ aufrufen und im Register „E-Mail-Setup“ auf „Datendateien“ klicken.

1 Antwort
  1. reto
    reto sagte:

    aufpassen mit scanpst!!! vor dem „reparieren“ eine kopie der pst-datei erstellen!!!
    weil, alles was nicht repariert werden kann gelöscht wird!!!!

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