Moderne Rechner sind heute meist mit reichlich Arbeitsspeicher ausgestattet: Während früher ein GByte RAM eine Menge war, sind heute viele Rechner und Notebooks bereits mit zwei GByte ausgerüstet.

Und das ist auch gut so. Denn je mehr RAM Programmen und Betriebssystem zur Verfügung steht, umso schneller arbeitet der Rechner. Unterstützt wird der Geschwindigkeitsschub von einem raffinierten Trick: Nicht verwendeten Arbeitsspeicher nutzt Windows als Zwischenspeicher (Cache) und legt hier schon einmal “auf Verdacht” häufig benötigte Dateien ab. Werden die Daten tatsächlich gebraucht, stehen sie ruckzuck zur Verfügung. Leider nutzt Windows XP von Hause aus nur einen Bruchteil des freien Speichers. Das lässt sich mit dem Gratistool “CacheSet” von Microsoft beheben.

Mit dem CacheSet-Tool lässt sich aufs Kilobyte genau festlegen, wie viel des zur Verfügung stehenden Arbeitsspeichers maximal als Zwischenspeicher genutzt werden darf. Ideal sind 50 bis 80 Prozent des gesamten Speichers. Sind zum Beispiel 2 Gigabyte RAM eingebaut, sollten die Werte zwischen 1.000.000 und 1.600.000 liegen. Übrigens: Windows Vista verwendet bereits von Hause aus dem gesamten zur Verfügung stehen Speicher als Cache-Zwischenspeicher.

Mit CacheSet den Zwischenspeicher von Windows XP und Vista konfigurieren:

http://www.microsoft.com/germany/technet/sysinternals/utilities/CacheSet.mspx