Windows ist ein Multitasking-Betriebssystem. Es kann problemlos mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen. Der Rechner kann parallel Fotos anzeigen, Videos abspielen, E-Mails abrufen und MP3-Musik hören. Selbst zehn oder mehr Programme bringen Windows nicht aus der Ruhe.

Allerdings geht das Arbeitstempo mitunter in die Knie. Denn mit je mehr Programmen der Rechner jongliert, umso weniger kann sich Windows um einzelne Anwendungen kümmern. Intern vergibt der Rechner daher Prioritäten. Es gibt wichtige und weniger wichtige Programme. Die wichtigen Anwendungen – etwa Video-Software – bekommt von Windows mehr Rechenzeit zugewiesen als zum Beispiel eine Textverarbeitung.

Die unterschiedlichen Prioritäten führen oft zu Rucklern und Aussetzern. Wird im Hintergrund beispielsweise ein Video berechnet, lässt sich mit der Textverarbeitung Word kaum noch arbeiten. Das lässt sich ändern. Über den Task-Manager lässt sich genau festlegen, welches Programm wieviel Aufmerksamkeit, sprich Prozessorleistung erhalten soll. Hierzu mit [Strg]+[Alt]+[Entf] den Task-Manager starten und in das Register „Prozesse“ wechseln. Hier auf die Spalte „CPU-Auslastung“ klicken, um die laufenden Anwendungen nach Prozessorbelastung zu sortieren.

Beansprucht eine Anwendung dauerhaft über 90% der CPU-Leistung, ist das Arbeiten mit anderen Programmen kaum noch möglich. Die Lösung: Über das Kontextmenü der rechten Maustaste und den Befehl „Priorität festlegen“ kann der Leistungshunger gestillt werden. Mit dem Eintrag „Niedriger als normal“ erhält das Programm weniger CPU-Ressourcen. Im Gegenzug erhalten die anderen Anwendungen wieder mehr „Luft zum Atmen“.