Das Defragmentieren der Festplatte gehört zu den Pflichtaufgaben eines jeden PC-Besitzers. Nur wenn die Festplatte defragmentiert ist und keine Fragmente auf der Platte verstreut liegen, ist der Rechner flott. Vista-Nutzer haben die Wahl zwischen einer automatischen und manuellen Defragmentierung. Standardmäßig optimiert Vista die Festplatten automatisch. Erfahrene Anwender können aber auch zwischendurch eine manuelle Optimierung anstoßen. Leider ist Vista während der Defragmentierung nicht besonders auskunftsfreudig. Das Betriebssystem informiert weder über den Fragmentierungsgrad, noch zeigt es an, welche Dateien fragmentiert sind.

Profis verwenden daher das in Vista enthaltene Kommandozeilen-Tool “defrag”. Es ist über die Eingabeaufforderung erreichbar, die sich am schnellsten mit der Tastenkombination [Windows-Taste]+[R] und dem Befehl “cmd” einblenden lässt. Um den Defragmentierungsgrad der Festplatte einzublenden, anschließend den Befehl

defrag c: -a

eingeben. Vista analysiert die Festplatte und verrät, wie viele Dateien fragmentiert sind. Mit dem “defrag”-Befehl lässt sich auch gleich die Optimierung starten. Um während des Vorgangs detaillierte Informationen zu erhalten, muss der “defrag”-Befehl um den Schalte “-v” erweitert werden. Für eine Optimierung des Laufwerks C: im ausführlichen Modus genügt beispielsweise der Befehl

defrag c: -v