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Film ab! Webvideos herstellen und konvertieren

22.12.2007 | Von Jörg Schieb

Tipps

Mit der passenden Spezial-Software lassen sich mühelos Webvideos herstellen – oder umgekehrt Videos aus dem Netz auf den eigenen PC holen und auf iPod oder Handy kopieren.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell der Softwaremarkt auf aktuelle Trends und neue Bedürfnisse reagiert. Vor allem kleinere Anbieter sind oft äußerst wendig und erfindungsreich. Sie stellen häufig innerhalb kürzester Zeit nützliche Software auf die Beine.

Ein schönes Beispiel dafür ist die Welt der Webvideos: Seit der Erfindung von Youtube boomt der Markt rund ums Thema Video regelrecht. Früher gab es eine Hand voll Programme für Videofreunde.

Heute gibt es für jeden Zweck und Bedarf spezielle Videoprogramme, die alles Mögliche erledigen. Der Bedarf ist halt explodiert: Heute will irgendwie jeder Videos schneiden, vertonen, mit eindrucksvollen Effekten versehen – und natürlich online stellen.

Früher war dafür sündhaft teure Spezial-Software nötig, die nicht selten mehrere hundert Euro gekostet hat. Heute kann man bedenkenlos zur Software von der Stange greifen und bekommt trotzdem nahezu alles geboten, was auch Profiprogramme beherrschen.

Magix schneidet Videos perfekt

Eins der besten Programme zum Schneiden, Nachbearbeiten und Vertonen von Videos ist meiner Meinung nach Video deluxe 2008 Plus vom deutschen Hersteller Magix. Hier lassen sich sage und schreibe bis zu 99 Videospuren gleichzeitig bearbeiten, es gibt Dolby Surround Sound, komplette HD-Unterstützung, unzählige Menge Blenden und Effekte (meiner Meinung nach viel zu viele) sowie eine vergleichsweise einfach und komfortable Benutzerführung.

Natürlich lassen sich mit der gerade mal 90 Euro teuren Software auch Videos herstellen, die ins Web gestellt werden können. Alle nötigen Funktionen sind an Bord. Es reichen nur wenige Knopfdrücke und Mausklick, um das selbst geschnittene Video ins Netz zu stellen.

Herunterladen von Youtube-Videos

Interessanterweise ist der umgekehrte Weg, das Herunterladen von in Youtube veröffentlichten Videos, deutlich schwieriger. Youtube selbst bietet bis heute keine Funktion an, um ein Video auf den eigenen Rechner zu laden. Einige andere Videoportale bieten mittlerweile eine Download-Funktion. Doch bei Marktführer Youtube (und einigen anderen) ist das Herunterladen von Clips nur mit Zusatzprogrammen möglich.

Auch hier hat der Softwaremarkt schnell reagiert: Es gibt Dutzende von Miniprogrammen zu kaufen, preislich irgendwo zwischen 5 und 20 Euro, die nichts anderes machen, als online angebotene Videos zu laden und lokal auf der eigenen Festplatte zu speichern.

Aber diese Investition kann man sich sparen. Denn die kostenlose Video-Software Miro, die ich an dieser Stelle bereits empfohlen und vorgestellt habe (http://www.getmiro.com), bietet so ganz nebenbei die Möglichkeit, Youtube-Videos auf dem eigenen PC zu speichern. Vorteil: Man kann sich das Video selbst dann noch anschauen, wenn es wieder aus dem Netz entfernt werden sollte. Außerdem lassen sich lokal gespeicherte Videos auch offline ansehen, etwa auf einem Notebook auf Reisen.

Videos auf Mobilgeräte kopieren und konvertieren

Doch auf der eigenen Festplatte bedeutet noch nicht auf dem eigenen Handy oder dem Mobilgerät: Die bittere Erfahrung muss jeder früher oder später machen, der versucht, ein Video vom PC auf sein Mobilgerät zu holen. Sollte eigentlich ganz einfach sein – ist aber eine Wissenschaft für sich mit jeder Menge Hürden. Denn jedes mobile Gerät hat eine andere Displaygröße, verlangt nach anderen Dateiformaten.

Das in Youtube verwendete Flash-Format muss daher erst übersetzt (konvertiert) werden. Klar, natürlich gibt es Spezialprogramme für kleines Geld, die die Youtube-Videos auf Wunsch konvertieren. Ich empfehle „Filme für unterwegs“, ebenfalls von Magix (30 Euro).

Kostenloser Konverter

Doch in vielen Fällen geht es sogar ohne teure Extra-Software. Wer Videos von YouTube & Co. als Videodatei auf dem eigenen PC speichern möchte, sollte sich unter online.movavi.com den Videokonverter „Movavi online“ anschauen. Denn damit lassen sich Onlinevideos in diverse gängige Videoformate umwandeln, inklusive den Miniformaten für iPod, 3GP-Handys oder Playstation Portable (PSP).

Dazu auf der Webseite einfach die Webadresse des Videos eintragen und das gewünschte Videoformat auswählen. Außerdem muss man die eigene E-Mail-Adresse eingeben, denn es kann ein paar Minuten dauern, bis das Video vollständig konvertiert ist. Sobald die Umwandlung abgeschlossen ist, schickt Movavi eine Benachrichtigungs-Mail. Danach lässt sich per Mausklick die dann fertige Filmdatei downloaden.




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