Die automatische Updatefunktion sollte auf jedem Windows-Rechner aktiviert sein. Das Betriebssystem lädt dann automatisch alle Patches und Updates herunter und repariert sich selbst. Eigentlich recht sinnvoll. Leider geht Windows nach dem Updaten sehr rigoros vor.

Handelt es sich um ein sicherheitskritisches Update, startet das Betriebssystem einfach neu. Windows kümmert es dabei wenig, ob noch Dateien geöffnet sind oder nicht. Wer den Rechner für einige Zeit nicht nutzt, muss nach der Rückkehr mitunter feststellen, dass Vista einfach neu gestartet wurde – ohne dass geöffnete Dateien richtig gespeichert wurden. Zum Glück lässt sich das rigorose Verhalten entschärfen.

Das geht am einfachsten über das Sicherheitscenter, das am schnellsten über den Befehl „Start | Systemsteuerung | Sicherheit | Sicherheitscenter“ erreicht wird. Hier auf „Windows Update“ sowie „Einstellungen ändern“ klicken und die Option „Updates herunterladen, aber Installation manuell durchführen“ aktivieren. Damit lädt Windows Vista zwar die notwendigen Updates automatisch herunter, wartet aber mit der Installation. Jetzt können in Ruhe die Dateien geschlossen oder die Online-Überweisung abgeschlossen und erst danach die Installation manuell gestartet werden. Ein guter Kompromiss zwischen Sicherheit und Komfort.