Zum Verkleinern von Fotos, etwa für den eigenen Blog, die Homepage oder Flickr kommt in Photoshop der Befehl “Bild | Bildgröße” zum Einsatz. Die neuen Bildmaße oder der Verkleinerungsfaktor eingeben, auf OK klicken, und fertig ist das neue Foto. Viele Anwender vertrauen dabei den Standardeinstellungen des Dialogfensters. Dabei würde sich ein Blick in die Optionsfelder lohnen. Denn für viele Aufgaben stellt Photoshop bessere Skalierungsmethoden zur Verfügung.

Standardmäßig kommt bei Photoshop die Methode “Bikubisch” zum Einsatz, ein guter Kompromiss für alle Gelegenheiten. Es geht aber noch besser. Wer knackig scharfe Bilder wünscht, sollte im Feld “Bild neu berechnen mit” den Eintrag “Bikubisch schärfer” wählen. Damit lassen sich vor allem Bilder fürs Web optimal verkleinern. Wer umgekehrt ein Bild vergrößern möchte, sollte die Option “Bikubisch glatter” wählen. Bei Vergrößerungen bis 200% fällt die Skalierung kaum auf. Und auch über 200% sehen nur geübte Augen, dass das Foto künstlich vergrößert wurde.

Übrigens: Wer immer mit einer bestimmten Skalierungsmethode arbeiten möchte, kann die Standardeinstellung im Dialogfenster “Bearbeiten | Voreinstellungen | Allgemein | Bildinterpolation” dauerhaft festlegen.