Google Earth ist eine klassische Internetanwendung. Das Programm lädt ständig Daten aus dem Netz nach. Beim Anfliegen neuer Reisziele werden die passenden Satellitenbilder übers Internet auf den Rechner kopiert. Die Internetverbindung ist aber nicht zwingend notwendig. Mit wenigen Handgriffen lässt sich Google Earth auch ohne Internetanschluss nutzen. Eine praktisch Sache für Reisen ins Ausland und überall dorthin, wo gerade kein Netz verfügbar ist.

Der Trick funktioniert über den Cache, den Zwischenspeicher des Programms. Google Earth legt die Bilder jedes angeflogenen Orts in den eigenen Zwischenspeicher. Viel Platz ist hier aber nicht. Da der Speicher in der Standardeinstellung sehr klein bemessen ist, sollte er zunächst mit dem Befehl „Tools | Optionen | Cache“ vergrößert werden. Für einen 2 GB großen Puffer in das Feld „Größe des Festplatten-Cache“ den Wert 2000 eintragen. Das ist die Maximalgröße, die aber für fast jeden Weltenbummler ausreichen sollte.

Ganz wichtig: Vor der Abreise sollten alle wichtigen Orte einmal mit Google Earth angeflogen und in der gewünschten Vergrößerungsstufe angezeigt werden. Nur dann legt das Programm die Ziele auch in den Zwischenspeicher. Wurden alle Orte einmal virtuell besucht, klappt’s auch ohne Internetverbindung. Die bereits besuchten und im Cache abgelegten Orte werden direkt und ohne Nachladen angezeigt.