Die häufigsten Brüche wie 1/4, 1/2 oder 3/4 ersetzt Word automatisch durch die passenden Ligaturen ¼, ½ und ¾. Das war’s aber auch schon. Für andere Brüche wie 5/6 oder 3/8 gibt es keine vordefinierten Sonderzeichen. Damit’s trotzdem harmonisch aussieht, lässt sich die Darstellung von Bruchzahlen mit wenig Aufwand verbessern.

Und das geht so: Zuerst wird der Bruch wie gewohnt eingegeben, zum Beispiel als 3/8. Anschließend den Zähler (die Zahl über dem Bruchstrich) markieren und im Dialogfenster „Schriftart“ die Option „Hochgestellt“ ankreuzen. Die Schriftgröße auf etwa 85% der Originalgröße verringern; bei einer 12-Punkt-Schrift zum Beispiel auf 10 Punkt. Im nächsten Schritt den Schrägstrich markieren und kursiv formatieren. Dann den Nenner markieren und die Schriftgröße halbieren; bei einer normalen Schriftgröße von 12 Punkt zum Beispiel auf 6 Punkt – fertig ist die eigene Ligatur für Brüche.

Noch ein Tipp: Damit die ganze Prozedur nicht jedes Mal aufs Neue durchgeführt werden muss, lässt sich der Bruch über die AutoKorrektur automatisch umwandeln. Hierzu den fertig formatieren Bruch ohne angrenzende Leerzeichen markieren und den Befehl „Extras | AutoKorrektur-Optionen“ aufrufen (bei Word 2007 „Office-Schaltfläche | Word-Optionen | Dokumentprüfung | Autokorrrektur-Optionen“). Im Feld „Ersetzen“ das Kürzel für den Bruch eingeben, etwa „b3/8“. Anschließend die Option „Formatierten Text“ aktivieren, auf „Hinzufügen“ klicken und die Fenster mit OK schließen. Jetzt formatiert Word auch die selbst erzeugten Ligaturen für Brüche automatisch.
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