In der Auslagerungsdatei speichert Windows Daten, die nicht mehr in den Hauptspeicher passen. Sicherheitsbewussten Anwendern ist das ein Dorn im Auge, denn mitunter sind hier auch sensible Informationen hinterlegt, die sich mit Hackerprogrammen wie „Poolfinder“ auslesen lassen. Wer das nicht möchte, sollte die Auslagerungsdatei beim Herunterfahren löschen.

Das geht bei Windows XP Professional und Windows Vista Ultimate ganz einfach: In der Systemsteuerung in den Bereich „Leistung und Wartung“ (bzw. „System und Wartung“ bei Windows Vista) sowie „Verwaltung“ wechseln und doppelt auf „Lokale Sicherheitsrichtlinien“ klicken. Im nächsten Fenster zu folgendem Ordner wechseln:

Sicherheitseinstellungen | Lokale Richtlinien | Sicherheitsoptionen

Auf der rechten Seite doppelt auf „Herunterfahren: Auslagerungsdatei des virtuellen Speichers löschen“ klicken, den Eintrag „Aktiviert“ markieren und mit OK bestätigen. Ab dem nächsten Windows-Start wird die Auslagerungsdatei „Pagefile.sys“ beim Herunterfahren restlos gelöscht. Der Preis für die höhere Sicherheit: Das Herunterfahren dauert einige Sekunden länger.

2 Kommentare
  1. Bernie
    Bernie sagte:

    Ja, gibt es.
    Ausführen: regedit > Hey_Local_Machine > System > Current Control Set >
    Control > Session Manager > Memory Management, dann Doppelklick
    auf Clear Pagefiles At Shutdown, im aufklappenden Fenster den
    Wert 1 eingeben, OK, fertig.

  2. Martin
    Martin sagte:

    die Überschrift: Windows XP und Vista: Auslagerungsdatei beim Herunterfahren löschen, ist irreleitend. Warum wird nicht gleich darauf hingewiesen, dass der Hinweis sich auf Windows XP Professional bezieht.

    Leute die mit XP Home arbeiten, haben nichts von dieser Information.
    Aber es wird wohl sein, dass die Leute so auf die Website gelockt werden sollen.
    Gibt es auch eine Lösung für XP-Home in Bezug auf Löschen der Auslagerungsdateien ?

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