Netbooks haben kein optisches Laufwerk. Das nervt manchmal, wenn man mal wieder mit einer CD oder DVD davor steht und nicht so recht weiß, wie es weitergehen soll. Mir ist das letzte Woche mit meiner Clonezilla-CD passiert. Clonezilla ist ein Open-Source-Programm, mit dem man ganz simpel Festplatten-Abbilder – also 1:1-Kopien bzw. Images der Festplatte – ziehen kann. Praktisch für Backups und praktisch, wenn man Windows mitsamt aller Programme und Einstellungen nicht ständig neu installieren will. Aber: Clonezilla startet von CD, ist also nichts fürs Netbook – auf den ersten Blick.

Denn wozu gibt es USB-Sticks? Die passen auch in Netbooks rein. Und von diesen kleinen Speicherstäbchen kann man auch hervorragend einen Rechner starten bzw. Clonezilla booten lassen. Als Hilfsmittel kommt das kleine Tool UNetbootin zum Einsatz. Es macht einen USB-Stick bootfähig und installiert gleich ein Programm (z.B. Clonezilla) oder ein ganzes Betriebssystem wie Linux darauf.

Das Ganze geht ganz schnell: ISO-Image von Clonezilla hier und UNetbootin hier herunterladen. Dann UNetbootin ohne Installation starten, im entsprechenden Feld das ISO-Image von Clonezilla auswählen, unten noch den Laufwerksbuchstaben des USB-Sticks und auf „OK“ klicken. In wenigen Sekunden ist ein bootfähiger USB-Stick mit Clonezilla erstellt. Nun muss man im BIOS nur noch die Boot-Reihenfolge so ändern, dass das Netbook vom Stick startet und schon kann man mit Clonezilla ein Image anlegen. Genial einfach und ein echt nützliches Werkzeug dieses UNetbootin.