Nein, mein Englisch ist auch nicht das Beste. Wenngleich jahrelange Plaudereien und Interviews in Englisch – schließlich kommen die meisten Softwarefirmen aus den USA und viele Hardwarehersteller aus USA und Asien, und da unterhält man sich halt immer wieder in Englisch, mitunter stundenlang – fraglos zu einer gewissen Verbesserung der “Skills” beigetragen haben.

Aber ich will ja auch nicht Außenminister werden. Guido Westerwelle hingegen schon, und der weigerte sich jetzt, die in englischer Sprache gestellten Fragen eines BBC-Reporters zu beantworten, zumindest wollte er nicht in Englisch antworten.

Ein Youtube-Video (von einer anderen Veranstaltung) macht deutlich, wieso.

httpv://www.youtube.com/watch?v=lLYGPWQ0VjY

Dieses Youtube ist schon ein Fluch. Früher sind kleine und große Schnitzer schnell wieder vergessen gewesen, heute hälte jemand sein Handy hoch – und wenig später ist alles im Netz. Für immer. Das kann entlarvend sein, das kann erheiternd sein, das kann aber natürlich auch ganz schön nervig sein.

Wie sagt man “nervig” auf Englisch? 😉

5 Kommentare
  1. Wolf vom Rhein sagte:

    Profis, wie ausländischen Reportern gegenüber, sollte man öfters darauf bestehen, Fragen in der Heimatsprache des Befragten gestellt zu bekommen. Stellen Sie sich mal die Empörung vor, wenn ein deutscher Politiker es im Ausland wagen sollte, seine Fragen den Gastgebern gegenüber in Deutsch zu stellen wenn kein Dolmetscher anwesend ist.
    Auch wir haben ein Nationalbewußtsein (nicht N-Stolz) welches wir ruhig öfters zeigen sollten.

  2. Gabriele Remling-Emmrich sagte:

    Außenminister hin oder her – werde ich in Deutschland in beiapielsweise englisch angesprochen, antworte ich höflich auf deutsch. Ebenso selbstverständlich spreche ich in GB/US englisch, in F französisch; ich bemühe mich in allen Ländern, die ich besuche, um einige Brocken der Landessprache und fahre gut damit.
    By the way, ein in Deutschland akkreditierter Journalist sollte schon die Landessprache einigermaßen beherrschen, um authentisch berichten zu können …

  3. Thomas sagte:

    Er kann einem schon leid tun. Da wird ein drei Jahre altes Video herausgekramt, um zu zeigen, dass er nicht mal englisch kann. „Und so einer soll Außenminister werden?“, fragen alle und lachen sich einen Ast. „Boah, ist der doof!“

    Dabei ist sein Englisch nicht mal schlecht. Natürlich klingt es recht „deutsch“ und vielleicht ein bisschen zu stockend, aber ordentlich ist es allemal. Damit macht er sich gewiss nur in Deutschland zum Gespött der Leute – für das englisch- oder anderssprachige Ausland reicht es leicht.

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  1. […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von SPD-Wanheimerort erwähnt. SPD-Wanheimerort sagte: @SPDvorOrt Sehr spaßig – Warum der Bundesaußenguido kein Englisch spricht 😉 http://bit.ly/1qgBBS […]

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