Mit einem neuen oder frisch installierten Rechner beginnt alles wieder von Vorne. Alle installierten Anwendungen starten mit Werkseinstellungen. Das bedeutet bei Word: Das eigene Wörterbuch mit den mühsam gesammelten Einträgen ist erst mal futsch. Mit folgendem Trick lässt sich das Wörterbuch vom alten auf den neuen Rechner übertragen.

Um das Wörterbuch zu erhalten, muss nur die richtige Datei kopiert werden. Hierzu mit der Tastenkombination [Windows-Taste]+[F] die Suche öffnen. Bei Windows XP zusätzlich auf „Dateien und Ordnern“ sowie „Weitere Optionen“ klicken und das Kontrollkästchen „Versteckte Elemente durchsuchen“ ankreuzen. Bei Windows Vista auf „Erweiterte Suche“ sowie „Indizierte Orte“ klicken, das Windows-Laufwerk markieren und die Option „Nicht indizierte, versteckte Orte“ aktivieren.

Dann als Suchbegriff „*.dic“ eingeben und die Suche starten. Meist findet Windows die „Benutzer.dic“ oder „Custom.dic“ nach wenigen Minuten. Die gefundene Datei zum Beispiel auf einen USB-Stick kopieren und auf dem neuen Rechner kopieren. Um den richtigen Speicherort zu finden, die Suche am neuen PC wiederholen und die Benutzer- oder Custom-Datei in denselben Ordner legen.

2 Kommentare
  1. Nordlicht
    Nordlicht sagte:

    Die Sicherung des eigenen Wörterbuches ist in der Tat sehr nützlich. Es geht aber auf lange Sicht ganz erheblich leichter, wenn man den Speicherort aus den Tiefen von Windows an einen Ort verlagert, der besser zugänglich ist und bei einer Datensicherungen mitgesichert wird.
    Auf meinen beiden Rechnern (die stehen an zwei unterschiedlichen Orten) habe ich das Wörterbuch auf dem Desktop abgelegt, damit ich die Inhalte (mehr als 1200 Einträge) besser abgleichen kann.
    Um eine neue Textdatei, die einen beliebigen Namen haben kann, aber auf „.dic“ enden muß, zum Wörterbuch zu machen, lege ich diese zuerst am gewünschten Ort ab. Dann gehe ich in Word (bei mir 2002) auf Extras/Optionen/Rechtschreibung…/Benutzerwörterbücher.
    Dort mache ich das Häkchen am custom.dic raus und ignoriere die Warnung, denn ich erstelle ja gleich ein neues Wörterbuch. Dann klicke auf „Erstellen“ und hangele mich zur eben abgelegten Datei durch. Damit habe ich einen neuen Pfad angelegt und jetzt das eigene Wörterbuch an leicht zugänglicher Stelle.
    Vorteil dieses Verfahrens ist, daß man fehlerhafte Einträge leichter korrigieren kann, denn die vom System immer alphabetisch sortierte Liste der eigenen Einträge ist im Editor viel übersichtlicher.
    Nachteil ist, daß Anwendungen wie „Frontpage“ oder „Excel“ den neuen Speicherort nicht erkennen. (Bei Office 2002 hat aber auch vorher in diesen beiden Programmen die Rechtschreibkorrektur nicht funktioniert.)

    Um den Inhalt der eigenen Wörterbücher auf verschiedenen Rechnern abzugleichen, hilft folgendes: Den Inhalt des Wörterbuches eines anderen Rechners markieren (STRG+A), kopieren und in WORD öffnen. Dann markiert WORD alle unbekannten Einträge aus dem Wörterbuch des anderen Rechners. Diese per Rechtsklick abnicken, also ins Wörterbuch aufnehmen. Damit ist das Wörterbuch auf dem aktuellen Stand. So kann man ohne Verluste neue Einträge von einem Rechner auf einen anderen übertragen. (Die Wörterbücher komplett zu kopieren und das eine gegen das andere zu ersetzen, ist nur dann sinnvoll, wenn auf einem der beiden Rechner nie neue Einträge generiert werden. Das ist aber praxisfremd. Mit dem Umweg über WORD läßt man die Vergleichsarbeit vom Gerät erledigen.)

    Nordlicht

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