Anonym im Internet zu surfen, ist gar nicht so einfach. Zwar gibt es im Browser den Privat- oder Inkognito-Modus; der verhindert aber nur, dass Surfspuren auf dem eigenen Rechner abgelegt werden. Internetprovider und Webseitenbetreiber können weiterhin verfolgen, woher die Daten kommen und welche Seiten aufgerufen wurden. Wer wirklich unerkannt surfen möchte, sollte den „PrivacyDongle“ verwenden.

Der Privacy-Dongle ist eine spezielle Software für USB-Sticks, die unter anderem eine anonymisierte Version des Firefox-Browsers enthält. Im Gegensatz zum normalen Browser nutzt die PrivacyDongle-Version die Server des „Tor“-Projekts (http://www.torproject.org), um die Wege durchs Web zu verschleiern. Die Daten kommen nicht auf direktem Weg zum eigenen Rechner, sondern werden per Zufallsprinzip durch mehrere „Torknoten“ geschleust und zwischen jeder Station neu verschlüsselt. Eine Rückverfolgung ist unmöglich. Niemand – auch die Webseitenbetreiber und Provider nicht – können die Wege durchs Web nachverfolgen.

Hier gibt’s den „Privacy Dongle“ zum anonymen Surfen:
https://www.foebud.org/datenschutz-buergerrechte/vorratsdatenspeicherung/privacydongle/index