Das Internet scheint doch fragiler, als man denkt. Offensichtlich reicht es, wenn ein einzelner Server ausfällt, schon liegt das halbe deutschsprachige Internet lahm. Am Mittwoch war genau das passiert: Viele Webseiten, die auf „.de“ enden, waren plötzlich nicht mehr erreichbar – stundenlang. Auch E-Mails sind im Nirwana verschwunden.

Chaos – und das nur, weil ein einziger Server streikte. Der Server nämlich, der als „Telefonbuch des deutschen Internet“ bezeichnet wird. Hier steht, welche Server für welche Domains verantwortlich sind. Fällt der aus, geht im deutschen Internet offensichtlich gar nichts mehr.

Mit Verlaub: Das darf ja wohl nicht wahr sein. Da muss dringend ein Sicherheitsnetz her, Techniker nennen das „Failover“, eine Art Notstromaggregat für Computerpannen. Warum gibt es das nicht? Diese Frage wird zu klären sein. Denn Ausfälle wie in dieser Woche sind nicht nur nervig, sie kosten heutzutage auch eine Menge Geld.

3 Kommentare

Kommentare sind deaktiviert.