Linux, Mac OS oder Google Chrome OS – wer bei Google arbeitet, der hat die Wahl, mit welchem Betriebssystem er arbeiten möchte. Nur ein Betriebssystem soll künftig nicht mehr zur Wahl stehen: Microsoft Windows. Das zumindest berichtet die Financial Times. Windows darf demnach nur noch mit Sondergenehmigung eingesetzt werden, etwa von Programmentwicklern.
Wenn ein Unternehmen von der Größe Googles das mit Abstand populärste Betriebssystem von seinen Computern verbannt, also Windows, dann ist das nicht nur eine rationale Entscheidung, sondern ein bisschen auch Firmenpolitik – und natürlich: PR.

Zu unsicher sei Windows, so die offizielle Begründung.

Das sagt ein Unternehmen, das mittlerweile selbst verstärkt mit Sicherheitslecks zu kämpfen hat: Ob Google Mail, Google Text oder andere Google-Dienste: Es gibt immer wieder Sicherheitslücken, die entdeckt und genutzt werden.

Microsoft wehrt sich gegen die PR-Attacke und erklärt in einem Blog trotzig, dass selbst Hacker Windows mittlerweile gute Sicherheit attestieren. Das ist kaum zu bestreiten – schlechter als vor ein paar Jahren konnte es allerdings auch kaum werden. Googles eigenes Betriebssystem, Chrome OS, ist bislang bedeutungslos im Markt. Vielleicht ärgert man sich darüber in der Google-Firmenzentrale – und deshalb dieser PR-Coup.

1 Antwort
  1. Alexander
    Alexander sagte:

    Hallo! Also bitte. Windows ist nicht nur Bäh! Das ist ja auch noch kompliziert!
    Und was hat windows mit Sicherheit zu tun? Ich benutze das ding zum glück seit langem nicht mehr, aber ist es immer noch so, dass der hauptbenutzer meist Administrator-Rechte hat?

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