Junge Filmemacher und Videoproduzenten haben es nicht leicht: Wie schafft man den Sprung ins Licht der Öffentlichkeit? Einen Film einfach in den zahlreichen Videoplattformen zu veröffentlichen, ist heute keine Option mehr – zu groß ist das Angebot.

Deshalb wurde Frischfilm gegründet: Auf der Kurzfilmplattform, ein Special-Interest-Angebot des Schweizer Fernsehens, können Filmemacher ihre Arbeiten veröffentlichen. Die aktuelle Genre-Palette reicht von der aufwändig gedrehten Soap über experimentelle Handy-Videos bis hin zur Nacherzählung eines ganzen Kinofilms. Alle Streifen bestechen durch ihr künstlerisches Niveau, einige liefen sogar schon im Fernsehen.

Beeindruckend auch das grafische Outfit der Webseite. Es bietet dem Zuschauer ein buntes Menü, angerichtet als Video-Kachelwand, aus der er Filme auswählen kann. Wer andere Einstiegsmöglichkeiten bevorzugt, geht über «Genre» oder schaut, was es unter Sortierungen wie «Neuste» oder «Bestbewertet» gibt. Oder er sieht sich in der Rubrik «Frischfilm aktuell» die Favoriten der Woche an.

Alle Produktionen lassen sich kommentieren und jeder kann voten, welche davon im Fernsehen gesendet werden sollen. Eine gelungene Casting-Aktion unter realen Bedingungen, die mithelfen soll, die besonders talentierten unter den Film-Frischlingen ins Rampenlicht zu chippen. Auf die ambitioniertesten unter warten mitunter Wettbewerbe. Beim letzen Mal war ein Studiobesuch bei den «Sternstunden» von SF 1 zu gewinnen.

Fazit: Durch die künstlerisch hochwertige Qualität der Videos, die ansehnliche grafische Gestaltung und das professionelle Feedback-Procedere hebt sich «Frischfilm» ausgesprochen positiv aus dem Angebot der Videoplattformen hervor.

www.frischfilm.sf.tv