Wer was bei Google sucht, lässt sich von anderen leicht herausfinden. Da alle Sucheingaben unverschlüsselt erfolgen, kann zum Beispiel nicht nur Google selbst, sondern auch der Internetprovider die Suchanfragen belauschen. Wer das nicht möchte, kann mit einem Trick verschlüsselt suchen.

Damit alle Suchanfragen und die Suchergebnisse nur in verschlüsselter Form übertragen werden, muss die Google-Suche über folgende Webadresse aufgerufen werden:

https://www.google.com

Das „s“ in „https“ sorgt für eine verschlüsselte und damit sichere Verbindung. Der Zusatz „SSL“ über dem Google-Logo verdeutlicht zusätzlich, dass alle Daten verschlüsselt übertragen werden. Auch die Treffer werden verschlüsselt übertragen. Das ist ebenfalls erkennbar an der Spezialadresse „https://encrypted.google.com“ in der Adresszeile des Browsers. Der Vorteil: Suchbegriffe und Ergebnisseiten können auf dem Weg zwischen dem eigenen Rechner und den Google-Servern nicht mehr belauscht werden. Google selbst erfährt natürlich weiterhin, wonach gesucht wurde.

1 Antwort
  1. Olaf
    Olaf sagte:

    Es geht aber auch nur mit https://www.google.com und nicht mit „.de“ oder „.at“.

    Erlauben Sie mir zum Thema Privatsphäre noch folgenden Hinweis: Besser als Google zu nutzen ist es sowieso IxQuick zu verwenden, da dort der Datenschutz bei der Suche an oberster Stelle steht! Auf http://www.ixquick.com kann man auch u.a. einstellen, ob die Verbindung verschlüsselt erfolgen soll. Die Suchergebnisse kann man auch per Proxy ansteuern. Das bietet Google nicht, soviel ic weiß

Kommentare sind deaktiviert.