Der Kurznachrichtendienst Twitter hatte diese Woche ein ernsthaftes Problem: Zum ersten Mal ist Twitter das Ziel von gezielten Hackerattacken geworden. Stundenlang wurde über die Homepage von Twitter ein Wurm verteilt – ein Schadprogramm. Zeitweise wurden die Besucher auch auf eine anzügliche Webseite umgeleitet.

Das dafür verantwortliche Sicherheitsleck haben Twitter-Techniker relativ schnell gestopft. Aber auch Twitter hat seine Unschuld verloren. Jetzt weiss jeder, dass man sich auch bei Twitter was „einfangen“ kann. Nicht auf dem Handy oder Mobilgerät, wohl aber auf den Webseiten des Kurznachrichtendienstes.

Der Verursacher der Verunsicherung ist bereits gefasst: Kein Hacker im eigentlichen Sinne, sondern ein 17-jähriger Schüler aus dem australischen Melbourne. Er wollte eigentlich nur demonstrieren, dass es eine Sicherheitslücke gibt. Echte Kriminelle haben das spitz bekommen und dann auch gleich ausgenutzt. So schnell kann das gehen im Internet.