Musik ist ein echt schwieriges Geschäft geworden. Nicht nur für die Plattenlabels, auch für Onlineportale – selbst wenn sie Musik zum großen Teil kostenlos verteilen. Im Mai sind in Deutschland mit Simfy.de, Steereo.de und Freeload.de gleich drei Portale gestartet, die Musik auf die ein oder andere Weise kostenlos unters Volk bringen wollten – legal, versteht sich. Ich habe hier schon über simfy.de berichtet.

Aber die Gema will immer Geld sehen, egal ob die Portale Gewinne erwirtschaften oder nicht. Das erhöht den wirtschaftlichen Druck enorm. Deswegen sind nun zwei Portale zusammengegangen: steereo.de und simfy.de fusionieren. Das Steereo-Angebot soll künftig in der Simfy-Plattform aufgehen, in der bereits über sechs Millionen Musiktitel zur Auswahl stehen.

Beide Portale berichten unisono, wie aufwändig und nervenaufreibend die Verhandlungen mit Rechteinhabern und der Gema seien.

1 Antwort
  1. Frank
    Frank sagte:

    Die Musikindustrie verbucht dadurch Verluste. Man kann sogar mit einem kostenlosen Programm beispielsweise Musikvideos von Youtube so umwandeln, dass sie zu MP3 werden und entsprechend speichern und weiter verwenden.

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