In den vergangenen Wochen wurde viel über Internet Explorer 9, Firefox 4 und Chrome 10 geschrieben – denn die drei Großen sind alle in neuer Auflage erschienen. Ein Browser ist da ein bisschen ins Hintertreffen geraten: Opera. Dabei halten viele Opera-Fans ihren Browser für den eigentlichen Star. In der Tat haben es die Opera-Macher lange Zeit verstanden, sehr einfallsreich und kreativ zu sein. Viele gute Ideen sind Opera zu verdanken, das ist gar keine Frage.

In letzter Zeit allerdings ist Opera nicht mehr ganz so innovativ. Fans hat der Browser aus Skandinavien aber trotzdem nach wie vor, in aller Welt. Jetzt ist die Version 11.10 für Windows, Mac OS X und Linux fertig geworden und kann kostenlos geladen werden. So wie die anderen Browser punktet auch Opera mit höherer Geschwindigkeit und einer optimierten Darstellung. Interessant für alle mit langsamer Internetanbindung ist der Web-Beschleuniger Opera Turbo. Web-Inhalte werden nicht direkt geladen, sondern machen den Umweg über einen Proxy bei Opera. Vorteil: Bilder lassen sich komprimieren, die Bandbreite besser ausnutzen, die Inhalte erscheinen schneller. Diesen Trick wendet Opera auch bei seinem mobilen Browser schon lange an.

Aber aucn in punkto Bedienung hat sich eine Menge getan. So können Opera-Benutzer auf der Schnellwahlseite jetzt beliebig viele Seiten hinterlegen. Die Seite selbst passt sich automatisch an die Größe des Monitors an. Wer Opera mit Flash nachrüsten will, muss den Browser nicht neu starten. Eine Funktion, die Opera auch für andere Plug-ins einführen möchte.